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"Dresdner Kleinwort" Marathon Frankfurt von Frank Kettler

Und hier ist er endlich:

Kettler macht weiter !!! Kettler macht weiter !!! Kettler macht weiter !!!

Auch ich, Frank Kettler, bin am 28.10.07 an den Start des Frankfurt-Marathons gegangen.

Mein Vorhaben war, eine Zeit unter 3:38 , also persönliche Bestzeit, zu laufen, um dann mit dem Marathonlaufen aufzuhören. Insgeheim hoffte ich sogar auf eine 3:29, da auf diese Endzeit mein Training basierte und auch die Vorbereitung hervorragend lief (u.a. persönliche Bestzeit beim HM in Aschaffenburg, siehe Bericht). Leider kam es dann doch etwas anders als man denkt. Die letzten 2 Wochen vor dem Marathon hatte ich mit Schmerzen (Zerrung?) im Oberschenkelbereich zu kämpfen, sodass ich zwar immer laufen konnte, aber meist mit angezogener Handbremse.

Am Marathontag selbst bin ich dann früh um 6.30 aufgestanden um beim lockeren joggen meinen Oberschenkel zu testen, der machte bis dahin auch einen guten Eindruck. Somit ging es dann hochmotiviert zum Start an die Festhalle. Hier hatten Holger und ich uns eigentlich im Startbereich verabredet, aber aufgrund des großen Andrangs verloren wir uns leider aus den Augen. Somit ging ich dann alleine auf die „Reise“. Leider machte sich schon nach wenigen Metern mein Oberschenkel bemerkbar, allerdings nie so schlimm dass ich befürchten musste deswegen abzubrechen. Die ersten Kilometer liefen recht passabel, allerdings habe ich meinen Plan mit den 3:29 frühzeitig (aufgrund des zwickenden Oberschenkels) wieder über Bord geworfen und wollte jetzt die 3:38 angreifen.

Die erste Hälfte lief auch planmäßig und ich hatte zur Halbzeit eine 1:47:35 auf der Uhr. Leider fing ab ca. km 20 meine linke Hüfte an zu schmerzen und ich hatte Sorge den Marathon evtl. abbrechen zu müssen. Ich nahm etwas das Tempo raus, „ankommen“ war jetzt erste Pflicht. Trotz gedrosseltem Tempo war ich bis km 35 immer noch auf Rekordzeit unterwegs, trotzdem nahm ich nochmals etwas Tempo raus um nichts mehr zu riskieren. Ich hatte immer das Gefühl schneller laufen zu können , was sich ja auch an den HFQ werten ablesen lässt ( ich war nie auch nur in der Nähe vom Maximalwert), aber die Angst, wieder wie 2006 aussteigen zu müssen, war dann doch größer. Angefeuert von einer Menge Freunde bzw. Familienmitgliedern an der Strecke kam ich nach genau 3:42:34 Std. ins Ziel in der Festhalle, wo ich mich auch frenetisch vom Publikum feiern lies. Im Zielbereich wurde ich daraufhin sofort von einem ffh Reporter interviewt. Auch nach dem Zieleinlauf ging es mir erstaunlich gut und schon nach 1 Std. saß ich in der U-Bahn auf der Fahrt nach Hause, wo mich nach 7 Wochen Abstinenz endlich wieder ein frisches kühles Pils erwartete.

Mein persönlicher Dank geht noch einmal an meine „Versorgerinnen“ Veronika und Beate, meine Familie, die den ganzen Laufstress ertragen muss und an alle Freunde (im Besonderen die Band „fullstop“ und Marlies für das Banner) die an der Strecke standen und mir die Qualen erträglicher machten. Nicht zuletzt natürlich an das komplette Team des LT Nordlichter 03 !!!

Der Stolz über die erbrachte Leistung (trotz Schmerzen über die gesamte Strecke) und die immer noch recht ansehnliche Endzeit waren dann auch größer als die Enttäuschung es mit der Bestzeit nicht geschafft zu haben. Nun werde ich erstmal 3 Wochen pausieren und dann evtl. in Hamburg den nächsten Versuch starten die Bestzeit zu knacken. Ob ich danach aufhöre ? Ich frage meinen Arzt oder Apotheker......;-))

 

"Dresdner Kleinwort" Marathon Frankfurt von Holger Wulff

28. Oktober 2007, es war einmal wieder soweit, Marathonzeit in Frankfurt. Und eigentlich immer, wenn diese Zeit ist, stehen in Frankfurt Nordlichter am Start. So war es jedenfalls in den letzten Jahren. Und in diesem Jahr war es genauso. Frank Kettler sowie Holger Wulff, also meiner einer, hatten für die Marathon gemeldet. Und Christian Proföhr startete als Schlussläufer in seiner Firmenstaffel, also quasi inkognito.

Für mich persönlich war es ein ganz besonderer Start. Zum einen hatte ich etwas gut zu machen und mich in Frankfurt zu rehabilitieren, denn vor 2 Jahren musste ich aufgrund einer Verletzung bei Km 29 in Höchst aufgeben, zum anderen wurde vor einem Jahr beim 25. Frankfurter Marathon mein Sohn Adrian geboren. Ich war also in der Pflicht.

Aber die Vorbereitung hatte es nicht gut gemeint mit mir. Diverse Krankheiten und private Verpflichtungen sorgten nicht gerade für eine effektive Trainingsvorbereitung. Zwar konnte ich diverse "Lange Läufe" absolvieren, allerdings kam ich im Unterschied zu früheren Marathonvorbereitungen nicht so wie gewohnt auf notwendige Trainingskilometer. Eine Woche vor dem Wettkampf wollte ich eigentlich noch absagen und es mir an der Strecke gemütlich machen, doch dann war der Ehrgeiz doch zu groß und ich ging an den Start.

Der Tag: Wetter (10-12 Grad, trocken) und Uhrzeit (Start um 10 Uhr und dank Umstellung hatte ich sogar ne Stunde Schlaf mehr) waren eigentlich ideal. Verpflegung am Vortag dank herrlichen Nudelparty und Schlafmenge waren ausreichend. Aufregung hielt sich in Grenzen, weil die Erwartungen nicht so hoch gesteckt waren. So ging es gegen 9:45 Uhr gemeinsam mit mehr als 12.000 Startern in die Startblöcke. Es war eigentlich gut geplant, Frank und ich wollten gemeinsam starten und zusammen laufen. Aber es kam natürlich anders, Frank und ich fanden uns im Startbereich nicht wieder, aber wie der Zufall es wollte, traf ich Frank auf der Ziellinie in der Festhalle wieder, er war genau 2 Meter vor mir. Dinge gibt es.

Mein Rennen: Es lief gut. Ich wollte einen 5er Schnitt pro Kilometer angehen. Bis auf die ersten beiden Kilometer (wegen "Stau") lief das bis Km 35 sehr gut (10er bei 50,58 Minuten, Halbmarathon bei 1:46,15 Stunden, 30 Km bei 2:30,50 Stunden). Ich war also voll im Soll, es war sogar noch eine persönliche Bestzeit möglich. Bei Km 35 traf ich dann das erste Mal auf die Familie. Hier ging dann auch die Party so richtig los. Dabei gab es auf der neuen Strecke, die erstmalig gelaufen wurde, viele Stimmungsnester und es war wirklich viel schöner und lauter als vor 2 Jahren, aber ab Km 35 war man so richtig mittendrin. Nach dem Platz der Republik ging es über Opernplatz, Rossmarkt, Hauptwache, wieder Opernplatz und zurück über die Mainzer auf den roten Teppich hinein in die Gudd Stubb. Parallel zu der Stimmung kam bei mir die Erschöpfung. Ab Km 35 musste ich einige Gehpausen einlegen. Aber es hielt sich in Grenzen. Aber insgesamt kamen auf den letzten 8-10 Km doch noch einmal an die 8 Minuten zusammen, die ich jetzt über dem 5 Minuten Schnitt lag. So kommt dann auch die Zielzeit von 3:39,22 Stunden zustande (bedeutete übrigens Platz 2.994 in der Gesamtwertung bei 9.200 Läufern im Ziel). Auch wenn ich meine persönliche Bestzeit wieder nicht verbessern konnte, so bin ich mit allem sehr zufrieden. Endlich habe ich Frankfurt geschafft, ein weiterer Meilenstein in meiner Marathonsammlung.

Ein weiterer Bericht von Frank Kettler folgt in Kürze

Offenbacher Mainuferlauf

Es ist mal wieder soweit. Wir haben Oktober, der Frankfurter Marathon steht kurz vor der Tür und standesgemäß geht „halb Frankfurt“ vorher noch einmal in Offenbach an den Start. So war es auch in diesem Jahr. Und jedes Jahr werden es mehr Starter, die sich auf den beiden Distanzen 10 Km und Halbmarathon tummeln. Die Strecke ist, trotz der Wende zur Halbdistanz, wunderschön, geht es doch immer am Main entlang. Das Wetter tat in diesem Jahr sein Übriges, Sonnenschein pur, Temperaturen erst knackig und später sehr angenehm zum Laufen. Auch zwei Nordlichter waren wieder am Start. Christian ging beim 10er an den Start, wollte mal wieder die 40 Minutengrenze angreifen. Holger ging beim Halbmarathon an den Start, Ziel war ein letzter längerer Wettkampf im Marathontempo.

Nach dem Duschen trafen sich beide in den Alessa-Werke-Pausenhallen wieder. Christian wirkte im Gegensatz zu Holger ein wenig geknickt. Es lief heute nicht ganz rund bei ihm. Anstatt der 40 vorm Komma stand heute nur die 42. Es ist halt doch nicht immer so leicht, um die 40 Minuten zu laufen. Und heute war für Christian so ein Tag. Im Ziel waren es diesmal 42:07 Minuten (immerhin der 13. Platz in seiner AK, Platz 62 in der Gesamtwertung bei 308 Personen im Ziel). Doch schwamm drüber. In zwei Wochen steht die Marathonstaffel auf dem Programm, bei der Christian als Schlußläufer eine gute Zeit für sein "Werks"-Team anpeilt.

Holger war mit seinem Lauf sehr zufrieden, die Zeit war ja auch zweitrangig. Holger lief kontinuierlich sein Marathontempo und den letzten Kilometer sogar noch einmal im Endspurt in 3:50 Minuten. Im Ziel hatte er eine Zeit von 1:42,27 Stunden (Platz 218 bei 600 Läufern im Ziel). Nach etlichen Erkältungen in der Vorbereitung scheint er jetzt doch noch die Kurve zu kriegen. Wünschen wir ihm das beste für den Marathon, wie natürlich auch Frank, der heute seinen letzten langen Lauf absolvierte und deshalb nicht an den Start ging.

Im Anschluß an die Veranstaltung führen die Nordlichter noch zum gemeinsamen Mittagessen mit Kind und Kegel in Richtung Gründau-Lieblos zum Gut Hühnerhof zum gemütlichen Hähnchenessen. Ein gelungener Abschluß. Und auch der Nachwuchs kam an diesem Tag so richtig auf seine Kosten, wie man auf den Bildern sieht.

Beim Frankfurter Marathon sieht man dann auch mal wieder den Kettler-Nachwuchs sportlich unterwegs, Klara startet auf der 1/10 Marathon Distanz und gehört zu den großen Favouriten in ihrer Altersklasse.

Citylauf Aschaffenburg 2007

An einem wunderschönen Sonntagvormittag gingen Christian Profoehr und ich, Frank Kettler, an den Start des 5.Aschaffenburger Halbmarathons.

Christian wollte nach seinen Auslandsaufenthalten mal wieder seine Form testen und eine Zeit von „4:25 pro km“ laufen. Ich dagegen bin ja voll in der Marathonvorbereitung und mein Plan sah eine Endzeit von 1:40 Std. für mich vor. Insgeheim wollte ich aber schon meine bisherige Bestzeit von 1:37:47 angreifen. Das Wetter war super (sonnig und angenehme Lauftemperaturen), meine Frau war mit dem Noah als Unterstützung dabei, somit gingen Christian und ich hochmotiviert an den Start. Da ich in der Nacht vorher noch bis 2 Uhr bei einem Auftritt in der Nähe von Büdingen auf der Bühne stand und erst gegen 3.30 im Bett war, hatte ich noch leicht mit der Müdigkeit zu kämpfen. Dies legte sich aber rasch und die ersten Kilometer vergingen wie im Flug. Das hatte aber leider auch einen anderen Grund. Der Veranstalter (oder war es irgendein anderer Spaßvogel?) hat bis ca. km 4 die Schilder nicht richtig positioniert und da auch mein GPS-Empfänger bei den langgezogenen Unterführungen teilweise kurz ausfiel, lief ich ein wenig „planlos“ in diesen Wettkampf hinein. Als es dann in die 5 Runden in die Innenstadt von Aschaffenburg ging, fehlten uns ca. 600 an gelaufenen Metern. In Aschaffenburg selbst stimmten dann die Beschilderungen vorerst. Es war eine recht schöne Strecke mit leichtem Anstieg zu Beginn der jeweiligen Runde und es waren doch einige Zuschauer an der Strecke. Ich bin dann relativ locker einen 4:35er Schnitt gelaufen und dank „Powergel“ und den vom Sohnemann gereichten „Isostar“ bin ich bei ca. km 16 bis auf ungefähr 100m zu Christian aufgelaufen. Ich hab kurz überlegt zu ihm auf zu schließen , aber da das für ihn persönlich sicher mental einen Einbruch bedeutet hätte, habe ich es lieber gelassen....

Das war auch gut so, denn jetzt wurde meine Befürchtung bestätigt. Die anfangs „verlorenen“ 600 m wurden auf den letzten 3 Kilometern einfach wieder „raufgepackt“, sodass, wenn man vorher auf Bestzeit unterwegs war, jetzt einen gehöriges Maß an Zeitpuffer verloren hat. Jetzt galt es also nochmal anzuziehen und ich lief den letzten Kilometer mit 100% Herzfrequenz und kam völlig ausgepumpt, aber trotzdem sehr glücklich mit neuer Bestzeit von 1:36:56 ins Ziel. Dort wartete Christian schon mit Erfrischungsgetränken auf mich, er lief eine beachtliche 1:34:59 und wurde damit 51. In der AK 40 während ich den 60.Platz dort belegte. In der Gesamtwertung wurde Christian 169. und ich 196. von 711 Finishern. Nach dem Bustransfer zurück zu den Umkleidekabinen gab es dann noch eine kostenlose und angenehme Massage, die wir uns nicht nehmen ließen. Jetzt kann der Marathon kommen !!!!

Mehr vom Lauf gibt es hier

Volkslauf "Garrel läuft, da bin ich dabei"

Aus gegebenem Anlass (Party) war ich mal wieder in meiner alten Heimat in Garrel. Prompt wurde ich dann auch überredet, an einem 10 km Lauf mitzumachen.

Die Premiere im vergangenen Jahr war sehr erfolgreich. Unter dem Motto "Garrel läuft, da bin ich dabei" waren bei den 5 Läufen über 600 Läuferinnen und Läufer am Start. Neben einigen Spitzenläufern aus der Region waren insbesondere viele Freizeitläufer dabei. Auch die Garreler Bevölkerung hat die Veranstaltung hervorragend angenommen. An verschiedenen Stellen entlang der Strecke und auf der Garreler Meile säumten Tausende von Zuschauern die Strecke und sorgten für eine super Stimmung mit einem Rahmenprogramm von verschiedenen Musik- und Trommlergruppen sowie Cheerleadern.

Die Stecke war ein 3 km Rundkurs durch die City. Nach ganz ordentlichen Trainingseinheiten in der vorhergehenden Woche war ich nicht ganz sicher wie schnell ich es angehen konnte. Auf den ersten 5 km fiel es mir sehr schwer das Tempo zu halten. In der 2ten Hälfte konnte ich dann sogar noch zulegen, so dass am Ende eine Zeit von 41:18 Minuten herauskam und Platz 54 von knapp 400 Teilnehmern.

31. Internationaler Hugenottenlauf in Neu-Isenburg

Zwei zufriedene Nordlicher beim 31. Hugonottenlauf in Neu Isenburg

An einem sehr schönen Spätsommertag gingen von den Nordlichtern Frank Kettler und Christian Proföhr über die 10 KM-Strecke an den Start. Für Frank war das Ziel in der Marathonvorbereitung für Frankfurt den Lauf unter 43 Min. zu absolvieren. Das ist ihm hervorragend gelungen. Er kam in der Zeit von 42,45 Min. ins Ziel. Damit wurde er in der Gesamtwertung 69ter von 522 Finishern,. Beachtlich dabei ist, dass Frank eine solche Zeit letztmalig vor über 10 jahren lief! Hut ab- die Vorbereitung scheint zu stimmen.

Bei Christian sah die Sache ganz anders aus. Für ihn war es der erste 10 KM Wettkampf im Jahr 2007. Sonst hat Christian zu diesem Zeitpunkt schon rund 7 Wettkämpfe über diese Distanz hinter sich gebracht. Dementsprechend groß war das Fragezeichen, zu welcher Leistung er im Stande ist. Ziel war es, um die 42 Min. zu laufen. Der erste Lauf im Jahr 2007 über 10 KM war ein voller Erfolg. Christian wurde in der Zeit von 41,04 Min. 49 in der Gesamtwertung.

In den AK M40 wurde Christian 15. und Frank 20.. Insgesamt waren in unserer AK 66 Teilnehmer ins Ziel gekommen.

EInen weiteren ausführlichen Bericht findet ihr hier

30 Km Volkslauf in Pohlheim-Garbenteich

"Landschaftlich reizvoll, nicht leicht, aber auch nicht zu schwierig. Abwechslungsreiche, tolle Strecke!" So urteilten Finisher der vergangenen Jahre, nachdem sie die Ziellinie überschritten hatten. Und in der Tat erfreut sich die 30 Km-Strecke eines überdurchschnittlichen Bekanntheitsgrades. Inzwischen reisen LangstreckenläuferInnen aus ganz Deutschland nach Pohlheim/Garbenteich, um sie als Vorbereitung für nachfolgende Marathon-Läufe zu nutzen.

Dem wollten die Nordlichter natürlich in nichts nachstehen und passend zum Training für den Marathon in Frankfurt Ende Oktober waren Frank Kettler und Holger Wulff am Start. Und tatsächlich, beiden brachte die abwechslungsreiche Strecke sehr viel Spaß, die Zeit verging beinahe wie im Fluge und im Ziel kamen beide auch auf eine sehr gute Zeit. Ob allerdings die Strecke wirklich exakt 30 Km lang war, sei dahingestellt. Denn Frank hatte seinen neuen GPS Empfänger dabei und kontrollierte damit jeden Kilometer. Am Ende kamen er und seine ausgereifte Technik nicht ganz auf 30 Km, sondern eher so auf 29,5 Km.

Aber weiß man, ob andere Strecken immer so exakt stimmen, wie es angegeben wird? Egal, wir haben zur Sicherheit noch ein paar Auslaufmeter hintendran gehängt und sind im Endeffekt so oder so auf mindestens 30 KM gekommen und waren über 2:30h unterwegs. Das war auch unser Ziel. Wir zwei gehen jetzt relativ optimistisch in die weitere Marathonvorbereitung. Zwar kann man sich nie sicher sein, wie es weiterläuft, aber Pohlheim war schon mal ein sehr guter Start.

Zum Abschluß noch unsere Ergebnisse (bei 225 Finishern über 30 Km)

59. Platz (10. Platz AK M35) Wulff, Holger 2:23:43

60. Platz (18. Platz AK M40) Kettler, Frank 2:23:59

Halbmarathon beim Nachtmarathon in Marburg

Der Marburger Nachtmarathon ist auf dem besten Weg, sich als Großereignis dauerhaft zu etablieren. Zum Jubiläum wurden die Veranstalter vom Ultra Sport Club Marburg förmlich überrannt. Von 1.455 angemeldeten Teilnehmern gingen mindestens 1.300 auch an den Start, 1.238 wurden im Ziel gezählt. Zwar hatte man im Vorfeld gehofft, die magische 1000-Starter-Marke zu übertreffen, mit einem Zuwachs von 40 Prozent jedoch nicht rechnen können. Aber nicht nur die Masse konnte sich sehen lassen. Sowohl beim Halbmarathon als auch beim Marathon wurden sehr gute Zeiten gelaufen, allen voran „Stargast“ Dieter Baumann (LAV ASICS Tübingen), der den Halben nach verhaltenem Beginn in 1:10:27 Stunden sicher gewann.

Der Start erfolgte wie gewohnt auf dem historischen Marktplatz. Auf den ersten Kilometern durch die Straßen der Innenstadt entzerrte sich das Feld bald. Für Irritationen sorgten einige Autofahrer, die sich auf der Laufstrecke bewegten. Die Stadt Marburg war auch dieses Mal nicht dazu zu bewegen gewesen, die Straßen vollständig zu sperren, lediglich eine halbseitige Straßensperrung wurde genehmigt. Der Nachtmarathon ist eine Mischung aus Stadt- und Landschaftslauf, der sowohl den Trubel der Stadt mit Zuschauern als auch die Einsamkeit an den Lahnauen bietet. Nach sechs Kilometern ging es auf die Radwege, wo die Strecke entlang der Lahn zurück Richtung Innenstadt und Universitätsstadion führt, wo sich eine Runde durch Feld und Wiese und entlang der Lahn anschließt. Während die Halbmarathonläufer und die schnellsten Marathonläufer noch im Hellen ins Ziel kommen, wird es für alle anderen dann tatsächlich ein Nachtmarathon.

Dieses Jahr waren zum ersten Mal in der Geschichte der Nordlichter 4 männliche und erwachsene Starter mit von der Partie. Für alle Starter stand der "Spaß", wenn es diesen denn bei einem Halbmarathon gibt, im Vordergrund. Immerhin hatten sie im Anschluss an den sportlichen Teil noch einen geselligen Teil vor. Dazu mehr in der Rubrik Meilensteine. Sportlich gingen alle Nordlichter zwar trainiert, aber doch nicht in Höchstform an den Start. Immerhin hatten einige Nordlichter erst vor kurzem einen Marathon absolviert, andere kamen gerade erst aus dem Jahresurlaub. Doch trotzdem war die Mannschaftsleistung wieder einmal sehr gut. Diesmal ragte besonders unser Oldie Günther Horstmann heraus: Seine Zeit von 1:35,23 Stunden bedeutete den 95 Platz bei 992 Läufern im Ziel und eine persönlcihe Bestzeit über diese Distanz. Die anderen Resultate (allesamt persönliche Jahresbestzeiten) lauteten: Christian Proföhr (1:37,40 Stunden, Platz 128), Holger Wulff (1:38,08 Stunden, Platz 133), Frank Kettler (1:44,02 Stunden, Platz 230).

Besonders das erste Weizenbier, welches wir sogleich im Anschluss an die gebrachte Leistung noch im Zielbereich zu uns nahmen, schmeckte sehr lecker. Auch wenn es schon auf die 21 Uhr zuging, die Stimmung im Stadion bei warmen, aber erträglichen Temperaturen war sehr gut. Und wann trinkt man schon mal sein erstes Bier in Anwesenheit von der Lauflegende Dieter Baumann?

Apfellauf 2007 in Laubus-Eschbach

Neuer Nordlichterrekord auf der 5 Kilometer "Sprintstrecke"

Am 01. Juli ging wieder einmal ein Nordlicht, Christian Proföhr, an den Start eines Wettkamps. Dieser fand in Laubus-Eschbach statt. Christian war bereits im letzten Jahr die 5 KM-Strecke gelaufen und hatte sich für dieses Jahr zum Ziel gesetzt um die 19 Min. zu laufen.

Bei Sonne und 21 Grad fiel der Startschuss pünklich um 10.00 Uhr morgens. Am Start waren 460 Teilnehmer von denen rund die Hälfte Frauen waren. Angefeuert durch Jeannine und Anke lief ich gleich die ersten Meter auf Angriff. Eine Gruppe von rund 10 Mann konnte sich schnell absetzen, aber direkt dahinter folgte eine Gruppe von 5 Leuten, in der auch ich mich befand.

Ab Kilometer 4 wurde aus der 5er Gruppe eine 3er Gruppe. Den Kilometer 4 liefen wir in 3,35 Min. Den letzten Kilometer konnte ich noch eine „Schippe“ drauf legen und in 3,30 Min./KM laufen. Am Ende kam ich in persönliche Bestzeit von 18,29 Min. ins Ziel und wurde 13. In der AK M40 belegte ich den 3. Platz von 39 Startern

 

15. JPMorgan Chase Corporate Challenge

JPMorgan Chase Corporate Challenge wieder der größte Lauf der Welt - 67 270 Firmenläufer stürmen die Frankfurter City

Der JPMorgan Chase Corporate Challenge ist nicht zu bremsen. Bei der 15. Auflage des Firmen¬laufes in Frankfurt ging am Mittwoch die Rekordzahl von 67 270 Starten aus 2446 Firmen auf die 5,6 Kilometer lange Strecke durch das deutsche Finanzzentrum. Die Großveranstaltung in der Mainmetropole ist zum dritten Mal in Folge das größte Laufereignis der Welt und bringt mehr Aktive an den Start als die renommierten Marathonläufe in New York, Berlin oder London.

Mit dabei war auch wieder eine kleine Gruppe laufbegeisterter "Goldmänner". Diesmal waren es ca. 35 Starter. Darunter auch ich, das Nordlicht Holger Wulff. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo ich mich in der Menge tummelte, hatte ich diesmal Glück bei der Startaufstellung. Im richtigen Moment am richtigen Ort, so konnte ich mich kurz vor dem Start recht günstig platzieren und kam so auch nach dem Start recht gut zum Laufen. Einige "Walker" waren natürlich auch wieder in den ersten Reihen anzutreffen, wahrscheinlich denken sie, dass sie in ihrem Stil doch schneller sind als die joggende Meute. Zum Glück hatten sie aber keine Stöcker dabei. Hat es ja aber alles schon gegeben, leider.

Vom Start aus konnte ich also einigermaßen mein Tempo halten. Bis zur "Wendemarke" bei Kilometer 1,5 ging es leicht bergan, danach aber durch den Reuterweg über die MainzerLandstraße, vorbei an Alter Oper und diversen Banken bis zur Friedrich-Ebert-Anlage und dann weiter geradeaus am Messeturm vorbei bis zur Zielgeraden an der Senckenberganlage. Meine Zielzeit war 21:30 Minuten, sie spielt aber bei diesem Event eine eher untergeordnete Rolle, denn es geht ja nicht um "wie schnell", sondern um "dabei sein". Im Anschluß hatte mein Arbeitgeber wieder für ausreichend Getränke und Barbecue im Grüneburgpark gesorgt. Dort sieht man dann auch zum ersten Mal, wie viele Kollegen eigentlich dabei waren. Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Male wieder dabei sein, auch wenn es dann mehr als 70.000 Läufer sein sollten. Diese Veranstaltung macht einfach Spaß.

15. Schwanheimer Pfingstlauf 2007

Eigentlich sollte es mal wieder ein berauschendes Fest mit allen Nordlichtern im Schwanheimer Stadtwald beim 15. Schwanheimer Pfingstlauf 2007 geben. Aber nach und nach verabschiedeten sich die Mitstreiter. Christian Proföhr flog lieber mit seiner Familie in den Urlaub, Frank Kettler war es wohl ein wenig zu heiß und deshalb zog es ihn mehr auf die heimische Couch zum Fussballgucken und Günter Horstmann erholt sich wahrscheinlich immer noch von seinem Coup beim Hamburg Marathon. Und wann der Nachwuchs der Nordlichter endlich mal (wieder) an den Start geht, ist dem Webmaster auch nicht bekannt. So blieb am Ende wieder einmal nur Holger Wulff, der die Nordlichter vertrat.

Am Pfingssamstag 2007 ging es mit Kind und Kegel nach Schwanheim. Auf dem Thermometer standen 29, 5 Grad und hinzu kam eine Schwühle, bei der man lieber am Pool liegt als durch den Wald hetzt. Aber jetzt gab es kein zurück mehr. Zusammen mit ca. 500 Startern ging es um 17 Uhr auf die Reise durch den Stadtwald. Zu laufen war wieder mal eine "8" mit zwei unterschiedlich großen Schleifen. In der Mitte lief man durch eine Vielzahl von Zuschauern (Marathonatmosphäre) und konnte sich mit Getränken versorgen. Dort warteten auch die beiden anderen Wulffs, um anzufeuern und um ein paar Bilder zu machen.

Zum Lauf: Der erste Kilometer war wieder einmal recht schnell (4 Minuten), diesmal wollte ich aber nicht den Fehler machen wie in Bergen Enkheim, so ließ ich es danach etwas ruhiger angehen. Das war auch gut so, so hatte ich am Ende ein wenig mehr Kraft und konnte den letzten Kilometer sogar noch in 4:05 absolvieren. Einige langsamere Kilometer mittendrin ließen sich aber nicht mehr kompensieren, so kam ich schließlich ins Ziel mit einer Zeit von 42:29 Minuten (Platz 75 Gesamt, Platz 11 in der Altersklasse M35, damit gibt es wieder 89 Punkte für den Main-Lauf-Cup!).

Nach einigen Getränken und einer wirklich erfrischenden Dusche im Vereinsheim fuhr Familie Wulff noch nach Alt-Schwanheim, um im Seppche zu Abend zu essen. Wirklich schön ist es dort und vielleicht auch etwas fürs nächste Jahr, wenn mal wieder andere Nordlichter dabei sind. Aber das bleibt abzuwarten.

Einen weiteren Bericht findet ihr auch wieder bei Laufreport.

19. Frankfurter Volkslauf in Bergen-Enkheim

Nach doch recht lauffreundlichen Tagen war es doch überraschend warm und schwül am 20. Mai 2007 in Enkheim am Hessencenter beim 19. Frankfurter Volkslauf um den Hessen-Center-Pokal. Doch als einziges Nordlicht am Start, wollte ich, Holger Wulff, natürlich trotzdem die Farben der Nordlichter würdig vertreten. Das ist mir leider nur durchschnittlich gelungen, sogar der Alterspräsi rief kurz nach dem Rennen an und verlangte nach Gründen.

Aber zum Lauf: Mit ca. 450 weiteren Startern ging es um 10:15 Uhr vor dem Hessencenter auf die Strecke. Leider war so wie häufig, ich konnte keine Kilometersteine entdecken und so war ich nach 3 Km erst 12 Minuten unterwegs, damit ein wenig zu schnell für mein Trainingspensum und für die herrschenden Wetterbedingungen. Auf den weiteren Kilometern ließ ich es deshalb (gezwungenermaßen) etwas ruhigen angehen, jedoch wurde es dann doch etwas zu ruhig, besonders der 9. Kilometer war mit 4:42 Minuten doch sehr gemütlich (aber vielleicht waren auch wieder die Vermessungsprofies vom Silvesterlauf dabei?) und damit ein Grund dafür, dass ich für die komplette Strecke 42:11 Minuten benötigte. Dies bedeutet Platz 63 in der Gesamtwertung, aber herrliche 86 Punkte in der Mainlaufcup Altersklassenwertung.

Eventuell reicht es dieses Jahr mal wieder zu einem Platz in der Mainlaufcup Endwertung (momentan Platz 408 in der Gesamtwertung, Platz 117 in der M35 Klasse) . Mal sehen, was das Jahr so noch bringt.

Marathonmonat April 2007

Wieder einmal gingen einige Nordlichter fast gleichzeitig, aber doch an verschiedenen Orten, bei Marathonwettbewerben an den Start. Geplant war ursprünglich ein großer Ausflug nach Hamburg. Jedoch musste sich Holger Wulff frühzeitig wegen seiner Babypause abmelden (und greift erst wieder im Herbst in das Marathongeschehen ein) und Frank Kettler war auf einer wichtigen Familienfeier eingeladen. Da die Trainingsvorbereitungen jedoch schon geplant waren, ging Frank einfach kurzfristig eine Woche früher beim 5. Weiltalweg-Landschaftsmarathon an den Start. Gut trainiert (mit einem komplett umgestellten Trainingsprogramm) und voller Optimismus ging es auf die Strecke. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen zwischen zehn Grad am Start und etwa 18 Grad im Ziel an der Lahn und die Frühlingsblüten am Streckenrand machten den Lauf zu einem Erlebnis. Manchem Starter waren die Temperaturen jedoch schon fast etwas zu warm. So war auch Frank von den Gegebenheiten auf dem Weiltalwanderweg im Naturpark Hochtaunus nicht so begeistert und das war wohl auch ein Grund für die Zielzeit von 3:50,40 Stunden. Jedoch war es nach dem Abbruch in Düsseldorf im vergangenen Jahr endlich mal wieder ein Zieleinlauf. Wer weitere Impressionen bekommen möchte, klickt einfach auf diesen Link

So reisten im Endeffekt nur Günther Horstmann und Christian Proföhr nach Hamburg. Mit 17.048 Teilnehmern sowie einem spannenden Rennverlauf hat sich der Hamburg Marathon als Nummer zwei in Deutschland bestätigt. Und die beiden Nordlichter, ebenso sehr optimistisch nach einem ausführlichen Trainingsprogramm im Frühjahr, ließen sich anstecken von der Begeisterung. Beide kamen zeitgleich, wenn sie auch auf der Strecke 40 Kilometer getrennt unterwegs waren, ins Ziel mit einer Zeit von 3:23,24 Stunden. Für beide ein schöner Erfolg. Christian wird jetzt eventuell noch einmal die 3:20er Grenze im Herbst anpeilen. Gespannt sein dürfen wir, was Günther zu leisten noch im Stande ist, nachdem er in Hamburg seine Bestzeit um über 10 Minuten verbessert hat. Es wird also nie langweilig bei den Nordlichtern. Mehr zur Veranstaltung gibt es hier

10. Märchenlauf Hanau-Wilhelmsbad
Nachtrag:

Am 6. Mai war die Überraschung perfekt. Holger Wulff bekam nachträglich für seine Leistung beim Märchenlauf einen Pokal nebst Urkunde überreicht. Ein ganz besonderer Meilenstein in der Geschichte der Nordlichter. Nach Christian Proföhrs Erfolgen ist dies damit der dritte Pokal, den die Nordlichter erlaufen. Ein schöner Erfolg für das junge Team um Alterspräsident Christian Proföhr.

Am Ostersamstag, 7. April 2007, ging ich, Holger Wulff, auch endlich wieder an den Start bei einer Laufveranstaltung. Ort war Wilhelmsbad, einer Kur- und Badeanlage des 18. Jahrhunderts in der Nähe von Hanau. Für mich ging es über 10 Km und ich wurde von meinen treuesten Fans Viktoria und Sohnemann Adrian begleitet. Und im Zielbereich ließ sich auch nach unser Alterspräsident Christian Proföhr blicken: „mal nach der Jugend gucken“. Immerhin bin ich der einzig verbliebene in der M35. Frank Kettler ist „aufgerückt“ und macht Christian Proföhr neuerdings das Leben in der M40 schwer.

Das Wetter spielte mit, die Strecke ist sowieso sehr schön und abwechslungsreich und mir auch bekannt, allerdings ging es bei meinem letzten Start noch über 9.740 Meter, damals zusammen mit „Babypäusler“ Padraig. Diese Verlängerung ist jedoch sehr positiv. Wer läuft schon 9,7 Km auf Zeit?. Allerdings hätte der Veranstalter doch gerne auch KM-Marken aufstellen können. Denn so, also ohne, tappte man doch ziemlich im Dunkeln und hatte keinerlei Orientierungshilfe.

So war ich auch auf der Strecke ziemlich unsicher bezüglich meiner Leistung. Zu langsam oder zu schnell?. Erst kurz vor dem Ziel wusste ich es; es war nicht schlecht heute, aber auch nicht berauschend. Egal, ich habe meine Jahresbestzeit wieder ein wenig verbessert (im Ziel war ich bei 41:18 Minuten, das ist der 18. Platz der Gesamtwertung und reichte fürs Podest in meiner Altersklasse M35, nämlich den 3. Platz), und weiß, wenn ich gut weiter trainiere, dann kann ich mein ständiges Jahresziel über 10 Km auch in diesem Jahr wieder schaffen, nämlich unter 40 Minuten laufen. Vielleicht schon im Mai. Abwarten. Bester in der M35 bin ich auf jeden Fall. :-)

28. Seligenstädter Mainuferlauf
Nordlichter stellen neuen Rekord über 25 KM und eine persönliche Bestzeit auf!

Am 01.04.waren die Nordlichter Frank Kettler und ich, Christian Proföhr, am Start des 28. Seligenstädter EVO Wasserlauf (neuer Hauptsponsor). Beide Läufer hatten sich so einiges vorgenommen. Frank Kettler wollte endlich mal wieder die magische Grenze von 2 Stunden unterbieten und ich wollte erstmalig diese Jahr in einem Wettkampf zeigen, was mein Training bisher gebracht hatte. Es galt also für beide Läufer die "Handbremse" zu lösen. Christian Proföhr brachte noch ein wenig Brisanz in die Veranstaltung, indem er sagte: "Sollte Frank mich schlagen, werde ich mit dem Laufen aufhören!"

Pünktlich um 9.15 Uhr bei herrlichem Wetter (ca. 12 Grad) fiel der Startschuss. Bis zum Einlauf kurz nach 11.00 Uhr kletterte das Thermometer in die Region von 20 Grad. Auf den ersten Kilometer mussten wir beide erst einmal wieder das richtige Tempo ermitteln, was uns nicht wirklich gut gelang. Geplant war um die 4,45 Min./KM zu laufen. Doch wir waren deutlich schneller, ca. 4,35 Min./KM. Danach pendelten wir uns auf das gewünschte Tempo ein. Ich lief immer ein wenig vor Frank, sodass ich eigentlich nie genau wusste, wo sich Frank aufhielt. Nach 7,5 Kilometer war der erste Wendepunkt und Frank lief mir erstmals entgegen. Der Abstand betrug knapp 15 Sekunden. Meine Durchgangszeit bei Kilometer 10 war unter 46 Min. Frank war knapp dahinter- also recht verheissungsvoll. Bei Kilometer 15 kamen wir wieder am Start/Zielbereich vorbei, wo wir beide von Familie Kettler lautstark angefeuert wurden. Schade, meine Familie und auch Familie Wulff waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Laufstrecke.

Bis zum nächsten Wendepunkt bei KM 20 konnten wir das Tempo weiter forcieren. Die Form schien zu stimmen und das Training mit Ausrichtung auf den Marathon passte! Die nächste entscheidene Zwischenzeit nahm ich bei der HM-Distanz. Hier hatte ich eine Durchgangszeit die unter 1.37 Std. war und auch Frank war nicht weit davon entfernt. Er sagte nur, dass er bei der Durchgangszeit unter seiner persönlichen Bestzeit vom HM lag- RESPEKT!

Die letzten vier Kilometer wollte ich nochmal alles aus mir rausholen, um den bisherigen Nordlichterrekord zu brechen (lag bei 1.54,35 Std.). Ich lief die Kilometer 21-24 in 4,25 Min. Den letzten Kilometer konnte ich sogar noch in 4,10 Min.laufen. Im Ziel war ich dann in 1.53,56 Std. Frank Kettler unterbat die 2-Stundenmarke und seine pers. Bestzeit deutlich. Er kam genau 2 Min. nach mir ins Ziel und hatte eine Zeit von 1.55,56 Std. stehen. Insofern war es ein gelungener Event, in dem beide Nordlichter ihre sehr gute Frühjahrsform unterstreichen konnten. Die neue Trainingsform von Christian Proföhr scheint die richtige zu sein.

Im Ziel wurden beide Läufer von Ihren Familien entsprechend gefeiert, Leider konnte Familie Wulff nicht mehr kommen, weil der Nachwuchs einen Strich durch die Rechnung machte. Auf diesem Wege wünschen wir Adrian natürlich gute Besserung. Der gelungene Tag wurde noch bei einem leckeren Eis in Seligenstadt abgerundet.

Ergebnisse: (insgesamt waren 436 Starter im Ziel. In der AK 40 waren es 83)

Christian Proföhr 1.53,56 Std. Platz 90 Platz 31 in der AK 40

Frank Kettler 1.55,56 Std. Platz 119 Platz 36 in der AK 40

14. Schneller-Zehner in Niederrodenbach
Am Sonntag ,den 25.3.07 war es mal wieder soweit. Der erste „10er“ im Jahre 2007 stand für mich, Frank Kettler ,auf dem Plan. Nachdem ich den langen Lauf in Friedberg gut verdaut hatte (siehe Bericht) , ging ich recht motiviert an den Start, zumal dieses Mal auch erstmals wieder die komplette Familie mit zum Anfeuern dabei war. Leider hatte ich die letzten Nächte nicht allzugut geschlafen, aber das sollte mich nicht von einer guten Zeit abhalten.

Da dieser Lauf auch gleichzeitig der einzige "10er" vor meinem Marathon in Schmitten war, wollte ich ans Limit gehen und hatte mir eine Zeit "um die 43" zum Ziel gesetzt.

Pünktlich um 9.30 ertönte dann der Startschuss und 375 LäuferInnen machten sich auf die schnelle Strecke durch den Wald. Nicht umsonst heißt der Lauf „Schneller Zehner“, diese Strecke ist wirklich geeignet um Bestzeiten zu laufen. Nach einer etwa 3 km langen Runde kam man noch einmal an der Startgeraden vorbei und man konnte sich Motivation von der Familie für die letzten 7 km „abholen“. Bei Halbzeit hatte ich 21:18 min auf der Uhr stehen, sehr respektabel, wie ich fand. Ab km 7 wurden dann die Beine etwas schwerer, kein Wunder, denn so qualitativ wertvoll habe ich mich in letzter Zeit wohl noch nie auf einen Marathon vorbereitet. Ich verlor einige Sekunden, aber trotzdem rettete ich eine Zeit von 43:25 min. ins Ziel, womit ich sehr zufrieden war. Dieses bedeutete den 152. Platz von 375 Finishern und in meiner AK 40 den Platz 28. Es war zugleich meine beste Zeit seit 1999 über diese Distanz!

Jetzt gilt es nächsten Sonntag die Form in Seligenstadt zu bestätigen, dann steht einem erfolgreichen Marathon eigentlich nichts mehr im Wege. Es haben sich wohl auch einige Stars der Läuferszene angekündigt, u.a. wollen Klara und Lukas Kettler beim Schülerlauf angreifen. Auch das Debut der jungen Nachwuchshoffnung Adrian Wulff soll kurz bevor stehen. Last but not least hat auch noch unsere Gazelle C.Profoehr gemeldet. Man darf also auf den nächsten Bericht gespannt sein!

31. Volkslauf "Rund um den Winterstein" in Friedberg
Am Sonntag, den 18.3.07 gingen mit Günter Horstmann, Christian Proföhr und mir, Frank Kettler, gleich 3 Nordlichter auf die 30 km lange Strecke „Rund um den Winterstein“ in der Nähe von Friedberg. Allen 3 diente dieser Lauf als Vorbereitung für ihre Frühjahrsmarathons. Wir haben schon vor dem Lauf beschlossen dass wir nicht „volles Tempo“ laufen, sondern einen Schnitt von 5:30 pro km anpeilen, um nicht bei diesem Lauf schon allzu viel Kraft zu verlieren.

Der Startschuss fiel dann pünktlich um 9.30 Uhr und ca. 800 Läufer machten sich bei Nieselregen und leichtem Wind auf die Strecke. Wer die Strecke kennt, weiß, dass die ersten 3 Kilometer noch recht harmlos sind, es danach aber (zumindest für uns Nordlichter) sehr „bergig“ wird. Am härtesten ist sicherlich der „Anstieg“ zwischen km 12 und km 15. Insgesamt hat die Strecke einen Höhenunterschied von 321m vorzuweisen. Aber da wir uns immer an unsere Zeitvorgaben gehalten haben und auch jede Wasserstelle mitgenommen haben, war auch das kein Problem für uns. Im Gegenteil, wir konnten uns in aller Ruhe unterhalten und so ging der Lauf wie im Flug vorbei. Günter packte ab km 18 doch noch der Ehrgeiz und er legte noch mal einen Zahn zu. Christian und ich liefen wie ein Uhrwerk und wir wurden nach dem Lauf sogar darauf angesprochen wie locker wir denn ausgesehen haben. Christian sprach sogar von einem sogenannten „Runner`s high“ auf den letzten Kilometern. Und auch ich fühlte mich außerordentlich gut auf den letzten Kilometern, was mir in Friedberg auch zum ersten Mal glückte. Selbst nach dem Lauf hatte ich keinerlei Probleme und ich gehe jetzt hochmotiviert in die letzten Vorbereitungswochen.

Beim Zieleinlauf blieb uns sogar noch Zeit um mit den Zuschauern zu flachsen. Dort war dann Christian einen Moment abgelenkt und ich konnte meinen gefürchteten Schlussspurt ansetzen und Christian um Haaresbreite bei meinem ersten Lauf in der AK 40 schlagen. Es werden hoffentlich noch einige weitere folgen...

Hier die Resultate:

Mannschaft 40.Platz von 71 in 7:54:15 Std.

Einzel: Günter 236. In 2:32:08 Std., Frank 353. In 2:41:02 Std., Christian 354. In 2:41:04 Std. (von insgesamt 745 LäuferInnen im Ziel)

Mehr Impressionen gibt es bei Laufreport.de

5. Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf
Am 11. März 2007 fand zum fünften Mal der Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf auf dem Gelände das Sportzentrums Rosenhöhe und dem angrenzenden Offenbacher Forst statt, wie immer ausgerichtet von der Leichtathletikgemeinschaft Offenbach (LGO). Die Startzeit war familienfreundlich (wenn die Familie denn mitwollte) für 12:30 Uhr vorgesehen, so konnte man noch gemütlich daheim frühstücken und sich in Ruhe vorbereiten. Nachdem sich 3 Nordlichter in diesem Frühjahr gemeinsam für einen Marathon vorbereiten wollen und aus diesem Grunde fast ausschließlich an längeren Läufen teilnehmen, treibe ich mich (Holger Wulff) von Zeit zu Zeit bei 10 Km Volksläufen herum, damit jedenfalls ein Läufer ein wenig Geld in die relativ leere Kasse des LT Nordlichter 03 läuft. So war es auch an diesem Sonntag. Günter, Christian und Frank waren beim Konkurrenten Spiridon und trainierten über 30 Km im Frankfurter Stadtwald, meiner einer reiste mit Frau und Sohn nach Offenbach/Rosenhöhe, um bei herrlichstem Wetter mal wieder die Form zu testen. Wenig Training und die frühe Jahreszeit ließen nicht viel Gutes erwarten, darum stand der Spaß im Vordergrund.

Die Laufstrecke ist größtenteils flach, auf der 10km-Strecke gibt es einen leicht crossigen Abschnitt. Aber dieser wird vor allem "crossig", wenn es geregnet hat. Bei dem gebenden herrlichen Wetter fiel er nicht so ins Gewicht. Nach 2 Runden auf dem Sportplatz ging es für ca. 4,5 Km in den Wald, danach wieder zurück auf die Tartanbahn und dann noch einmal in den Wald und zurück. Ich wollte gerne so um die 42:30 Minuten laufen, was einen Schnitt von 4:15 pro Km bedeutet hätte. Auf den ersten Kilometer war ich jedoch, wie üblich, etwas schneller unterwegs. Doch es funktionierte. Geist und Körper spielten mit. Hinzu kam, dass nicht nur meine Frau mich anfeuerte, sondern auch zum ersten Mal der Sohnemann. Und da wollte ich natürlich nicht enttäuschen. Leider passierte mir nach 7 Km etwas, was ich noch nie vorher bei einem Wettkampf erlebt habe, das Schuhband ging auf. Da ist man schon am Überlegen, ob man durchlaufen oder ob sich die Zeit nehmen soll, das Band wieder zuzubinden. Ich entschied mich für Letzteres, leider zogen in diesem Moment auch diverse Läufer an mir vorbei und ich hatte gute 15 Sekunden verloren. Und ich war natürlich nicht begeistert.

Im Ziel blieb die Uhr auf 41:46 Minuten stehen, eine neue Jahresbestzeit, was aber natürlich nicht schwierig war. Ich war also, trotz des Fauxpas bei Km 7, recht angetan von meiner Leistung. Und Adrian war glaub ich auch sehr stolz. Bei 189 Läufern kam ich als 49. ins Ziel, immerhin Platz 8 in der Altersklasse, die ich 2007 von den Nordlichtern mal wieder alleine vertrete, denn Frank Kettler hat genullt und ist aufgerückt. Das anschließende, verdiente Bier fiel leider aus, weil der Veranstalter nur Fruchtsäfte und Kaffee im Angebot hatte. So beließen wir es bei Kuchen und Wiener Würstchen. War auch lecker. Und bei dem genialen Wetter war es ein wirklich toller Ausflug in die Nachbarstadt.

5. Frankfurter City-Halbmarathon 2007
Am 4. März 2007 fand zum 5. mal der Frankfurter Halbmarathon statt. Und zum 5. mal waren auch die beiden Nordlichter Christian Proföhr und Holger Wulff am Start. Wenn das so weiter geht…dann gibt es bald wirklich etwas großes im Lauftreff zu feiern. Dieses Mal hielt sich das Feiern allerdings in Grenzen. Immerhin waren "nur" 2 Nordlichter am Start. Dabei war die Beteiligung bei den letzten Veranstaltungen sprunghaft angestiegen, und auch der Nachwuchs wird immer häufiger an der Strecke angetroffen. Hoffentlich ist das alles nicht nur ein Strohfeuer. Immerhin waren Christian und Holger mit ihren Leistungen zufrieden. Im Rahmen der Marathonvorbereitung zählen für Christian momentan nur Trainingskilometer. Die Zeit spielt eine untergeordnete Rolle. Und Holger ist momentan froh, wenn er vernünftig zum Laufen kommt. Krankheit und Nachwuchs sorgten dafür, dass das Laufen im letzten Monat ein wenig sparsamer ausgefallen ist.

Zum Auftakt der Straßenlaufsaison in Frankfurt hatten sich an die 3.100 Läufer für dieses Ereignis angemeldet. Warum letztlich nur 2.861 erfolgreiche Finisher im Ziel am NordWestZentrum begrüßt werden konnten, bleibt ein großes Geheimnis. Beste äußere Bedingungen mit milden Temperaturen und Sonnenschein konnten mit Sicherheit kein Grund dafür sein, sondern waren eher der Garant für viele persönliche Bestleistungen nach 21,1 km durch die Frankfurter City. So gewann der erst 18 Jahre alte Kenianer Anderson Chirchir bei seinem ersten Start in Europa mit neuem Streckenrekord in 1:02,25 Stunden.

Ganz so schnell waren die beiden Nordlichter natürlich nicht. Nach 21,1 km kamen beide zeitgleich ins Ziel und hatten eine Endzeit von 1:39,08 Stunden auf der Zieluhr. Auch auf der Strecke waren beide fast immer nebeneinander anzutreffen. Im Ziel reichte es für die Plätze 658 und 660 in der Gesamtwertung. Aber das war beiden so ziemlich egal. Christian lief im Anschluss sogar noch 20 Minuten weiter, um insgesamt einen 2h Lauf zu absolvieren, Holger war dagegen mehr am Smalltalk und leckeren Getränken im Zielbereich interessiert.

2008 geht es mit Sicherheit wieder an den Start. Dann zum 6. mal. Und dann hoffentlich auch mal wieder mit richtig vielen Nordlichtern.

30. Halbmarathon in Mörfelden
Endlich geht es wieder los. Nach über 3 Monaten Wettkampfpause sind die Nordlichter in Mörfelden am 11. Februar 2007 an den Start gegangen, um endlich mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Im Vordergrund stand diesmal jedoch nicht der Wettkampf, sondern einfach ein gemütlicher Vorbereitungslauf mit anschließendem Klönschnack. Aus den Reihen der Nordlichter waren Christian Proföhr, Holger Wulff und Günther Horstmann am Start.

Nach einem doch relativ lockeren Aufwärmprogramm ging es in die 10,5 Km lange Runde. Günther hielt sich nicht ganz an die Zeitvorgabe der Alterspräsidenten (was ihm noch ein Straftraining einbringen wird) und forzierte das Tempo. Holger und Christian hielten sich jedoch ganz klar an die Marschregel und hielten den 5 Minutenschnitt pro Kilometer wie ein Schweizer Uhrenwerk ein.

Der Waldweg war heute nicht sehr gut präpariert, etliche Fützen und Matsch ließen Kleidung und Schuhe wie zu besten Crosslaufzeiten aussehen. In der 2. Runde kam dann noch der große Regen dazu, so dass alle Läufer bis auf die Unterhose durchnäßt ins Ziel kamen. Aber was stört das schon die Nordlichter, die ja bekannt sind, dass sie Wind und Wetter jederzeit standhalten.

Nach zwei gleich langen Runden ging es wieder ins Stadion. Christian und Holger fast "Hand in Hand", Günther ein wenig voraus. Aber die Zeiten spielten heute ja keine Rolle, entscheidet war, das alle gut durch den Winter gekommen sind und bereits ein solides Trainingsprogramm absolviert haben. Das muss Nordlicht Frank Kettler, der sich mal wieder auf den Bühnen Hessens herumtrieb, erst noch unter Beweis stellen.

Trotzdem möchte ich natürlich nicht schließen, ohne einen Blick auf die Zeiten zu werfen:

Günther Horstmann kam als 202. im Ziel mit 1:43,11 Stunden, Christian und Holger zeitgleich in 1:44,31 Stunden auf Platz 223/224. Im Ziel waren 495 Läufer und Läuferinnen. Weitere Details erspare ich mir. Beim nächsten Mal in Frankfurt wird wieder ein wenig mehr auf die Zeit geschielt-

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