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Messe Frankfurt Marathon 2006
Am 29. Oktober war es wieder soweit. In Frankfurt am Main erfolgte der Startschuss zum 25. Marathon. Damit ist diese Veranstaltung die älteste Stadt-Marathon Veranstaltung in Deutschland. Einzig der ausgebliebene Streckenrekord vermochte dem Jubiläum das i-Tüpfelchen zu verweigern. Doch das lag nicht an den Organisatoren, denn noch können Marathon-Veranstalter nicht aufs Wetter Einfluss nehmen. Jedoch tummelte sich jede Menge Prominenz aus 25 Jahren Langstreckenlauf auf und an der Strecke.

Und auch ein Nordlicht war mit am Start: Günther Horstmann. Nachdem ihn im letzten Jahr noch eine Verletzung kurz vor dem Rennen am Start gehindert hatte, so ist Günther diesmal fit an den Start gegangen. Und am Ende war er mit seiner Leistung mit Sicherheit zufrieden: Immerhin erreichte Günther als 1850. das Ziel in einer Zeit von 3:34,54 Stunden. Alle Achtung.

Hier der ausführliche Bericht von Günther H.:

Beim Frankfurter Jubiläumsrennen zum 25. Geburtstag am Sonntag, den 29. Oktober 2006 in Frankfurt gingen bei phasenweise windigen und am Ende warmen Wetterbedingungen 11.227 Marathonläufer aus rund 50 Nationen an den Start. So genannte Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, meldeten für den Messe Frankfurt Marathon 17.444 Teilnehmer – so viele wie nie zuvor in der Bankenmetropole. Rund 200.000 Zuschauer säumten die Strecke und waren begeistert von der sportlichen Seite und der Skyline Mainhattans.

Nachdem die anderen Nordlichter ja alle schon erfolgreich Marathons absolviert haben und das gleich mehrere, wollte ich jetzt meinen ersten nachholen, der ja im letzen Jahr ausfallen musste.

Die Zeit im letzten Jahr hatte ich mit unter 4:00 Stunden angegeben. Doch schon im Training Mitte diesen Jahres wusste ich, dass ist zu schaffen und habe fleißig weiter gemacht und als neues Ziel eine Zeit von unter 3:45 anvisiert.

Das Wetter war anfangs ziemlich frisch, daher habe ich mich nach dem Aufwärmen schnell in die Mitte der Aufstellung verkrümelt. Nach dem Start hat es noch einige Minuten gedauert bis ich die Startlinie erreichte und auf dem 1. km ging es auch noch recht schleppend. Ab dem 2. km konnte ich dann mehr oder weniger ungestört laufen und die begeisterten Fans und die schöne Atmosphäre mit Bands und Musik genießen.

Unterwegs habe ich dann Uwe, einen Läufer vom Hugenottenlauf Neu-Isenburg wieder getroffen und wir sind eine ganze Zeit gemeinsam gelaufen. Bis zu Kilometer 34 war das alles ganz locker und abgesehen vom ersten Kilometer konnte ich fast exakt meine 5 min. pro Kilometer laufen und damit meine Zielzeit noch mal nach unten schrauben.

Ab Kilometer 34 stellten sich dann allerdings Anzeichen von Krämpfen im rechten Bein ein und ich musste stellenweise langsamer laufen. Auf den folgenden 6 Kilometer verlor ich ca. 3 Minuten und war zwischenzeitlich wirklich schon leicht frustriert ob ich überhaupt noch meine 3:40 erreichen würde. Als ich dann das Schild mit der 40 sah habe ich nur noch gedacht, noch 10 Minuten und ich bin "zu hause". Die letzten beiden Kilometer waren dann wieder ganz locker und so konnte ich dann in einer Zeit von 3:34:54 über den roten Teppich in die Festhalle einlaufen.

Ein herrliches Gefühl als 1.849ter von über 11.200 Läufern.

Für meinen ersten Marathon bin ich damit zufrieden. Bleibt doch noch ein wenig „Room for improvement“ und eine Zeit von 3:30 zu knacken. Christian motiviert mich ja bereits, in Hamburg zu laufen, vielleicht ja gemeinsam oder noch mit dem einen oder anderen Nordlicht?

14. Offenbacher Mainuferlauf
Am Sonntag, 15. Oktober 2006 fand in Offenbach der Abschluß der diesjährigen Main-Lauf-Cup Serie statt. Zwei Wochen vor dem "Ernstfall" bietet Frankfurts östlicher Nachbar mit seiner offiziell vermessenen, flachen und schnellen Wendepunktsstrecke optimale Voraussetzungen, sich die letzte Formbestätigung für den Marathon zu holen. Für andere wiederum, die sich nicht als Fans von Winterlaufserien und Crossläufen outen, bildete Offenbach den Saisonabschluss. Aus diesem Grunde waren auch wieder einmal 3 Starter des LT Nordlichter 03 dabei. Günther Horstmann nutzte den Lauf als letzte Standortbestimmung vor seinem ersten Marathon in 2 Wochen in Frankfurt, Christian Proföhr, das einzige Nordlicht, welches den Main-Lauf-Cup durchgezogen hat und sich auf eine schöne Abschlußveranstaltung freute und Holger Wulff, der noch einmal seine Form testen wollte, bevor er sich in die wohlverdienteWinterpause verabschiedet. Lediglich Frank Kettler mußte absagen, ein wichtiges Schauspielercasting hatte Vorrang.

Mit dem Wetter hatte man dieses Jahr in Offenbach viel Glück, es war zwar zum Halbmarathonstart um 9 Uhr noch recht frisch, doch der Nebel sollte schon bald einer strahlenden Herbstsonne weichen. 648 Läufer machten sich auf den Weg entlang am Main von Offenbach (Allessa Werke) in Richtung Mühlheim (Dietesheim) und zurück. Als 99. erreichte Holger Wulff das Ziel in einer Zeit von 01:31,50 Stunden und damit in einer persönlichen Bestzeit über diese Distanz (Platz 21 in der Altersklasse M35). Holger hatte sein Konzept umgestellt. Anstatt alles auf der ersten Hälfte zu verpulvern, ließ er es diesmal "gemütlich" angehen und gab erst auf dem Rückweg Gas. Mit Erfolg.

Christian Proföhr folgte knapp hinter Holger. Seine Zeit von 1:32,13 Stunden war zwar keine persönliche Bestzeit, aber bedeute für ihn eine neue Jahresbestzeit 2006 und den 103. Platz (Platz 29 in der Altersklasse M40). Unser Oldie Günther Horstmann kam ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestzeit in einer Zeit von 1:35,42 Stunden auf den 155. Platz (Platz 28 in der Altersklasse M45). Für alle Starter war das damit ein sehr erfolgreicher Ausflug.

Auch in der Mannschaftswertung waren die Nordlichter sehr erfolgreich. Die Gesamtzeit betrug 4:39,45 Stunden, damit erreichte die Mannschaft den 13 Platz von 40 gewerteten Staffeln.

Als entscheidende Neuerung bildete die Veranstaltung dieses Jahr den Abschluss mit Siegerehrung des Rosbacher Main-Lauf-Cups. Und auch ein Nordlicht hatte wieder einmal die notwendige Gesamtzahl an Starts absolviert und wurde dafür auch noch mit einm T-Shirt belohnt. Christian wurde mit 9 Starts 6. in seiner Altersklasse M40 und 22. in der Gesamtwertung mit 471 Punkten. Dafür natürlich herzlichen Glückwunsch vom Webmaster.

13. Bad Homburger Kurparklauf
Am Sonntag, den 8. Oktober kam bei herrlichem Wetter und sehr guten Laufbedingungen eine ganze Gruppe von Laufbegeisterten Nordlichtern in Bad Homburg vor der Spielbank zusammen, um Frank Kettler und Holger Wulff anzufeuern und den herrlichen Herbsttag in wunderschöner Umgebung zu genießen. Die Strecke war 2,5 Km lang und ging einmal herum um den Kurpark. Beim 5 Km Jedemann-Lauf war die Distanz zweimal zu bewältigen, beim 10 Km Volkslauf entsprechend 4 mal.

Um 9:30 Uhr ging es los beim Jedermann-Lauf. Am Start war mit Holger Wulff lediglich ein Nordlicht. Ziel war es, endlich auch eine 5 Km Zeit in der Bestenliste anbieten zu können. Mit 120 weiteren Läufern ging es pünktlich los, vorbei an diversen Denkmälern und Brunnen, die dem Kurpark in Bad Homburg sein einzigartiges Flair verleihen, zum Teil über Schotterwege, aber hauptsächlich über Asphalt, einmal quer durch den Park und außen herum zurück. Für die frühe Uhrzeit herrschte bereits eine recht gute Stimmung, denn es waren wohl schon einige Kurgäste unterwegs. Holger erreichte das Ziel nach 19:16 Minuten als 5. der Gesamtwertung und damit als 2. seiner Altersklasse. Ein schöner Erfolg, bedeutet dies doch ein persönliche Bestzeit über 5 Km für ihn.

Nur 20 Minuten nach dem Erreichen des Ziels ging es aber schon wieder weiter beim 10 Km Volkslauf, bei dem 263 Läufer ins Ziel kamen. Diesmal war auch Frank Kettler am Start. Sein Ziel war die Verbesserung seiner Saisonbestmarke aus dem Frühjahr in Darmstadt-Griesheim (44:30 Minuten). Holger Wulff wäre ihm dabei gerne behilflich gewesen, mußte er doch nun nicht mehr unbedingt auf eine sehr gute Zeit schielen. Frank ging die erste Runde wie in guten alten Zeiten an. Jedoch war das dann wohl doch etwas zu viel. Knapp vor dem ersten Zieldurchlauf mußte er dem hohen Starttempo Tribut zollen. Jedoch verlor Frank im Endeffekt nicht zu viel Zeit und kam schließlich, wie erhofft, in einer neuen Jahresbestzeit ins Ziel. Mit 44:01 Minuten wurde er 64. in der Gesamtwertung.

Holger Wulff war nicht so kaputt wie befürchtet, konnte Frank am Ende der ersten Runde einholen und überholte ihn dann auch. Am Ende reichte es zu einer Zeit von 42:22 Minuten und bedeutete den 44. Platz in der Gesamtwertung. Eigentlich hatte ich mit so einer Zeit gar nicht mehr gerechnet, aber es lief bis zur 5 Km Marke sehr gut und danach eigentlich fast von alleine.

Im Ziel waren deshalb alle Starter sehr zufrieden mit ihren Leistungen und auch die eigenen Fans ließen es sich noch sehr gut gehen bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Alles in allem also ein sehr schöner Vormittag in Bad Homburg.

Der Alterspräsi Christian Proföhr bereitete sich währenddessen für seinen großen Jahresabschluß am kommenden Wochenende in Offenbach vor. Dazu drücken wir ihm alle Daumen und hoffen auf weitere Bestzeiten für die Nordlichter.

Ergebnisse der Veranstaltunge findet ihr hier

2. Limes Landschaftslauf in Neu-Anspach im Hessenpark
Zum 2. Mal stand am 17. September 2006 der vom Rotary Club Usingen ausgerichtete Limes Landschaftslauf auf der Volkslauf Veranstaltungsliste und ich, Holger Wulff, war wieder dabei. Ging es bei der 1. Auflage noch "Rund um die Saalburg", so stand diesmal die Veranstaltung unter dem Namen "Rund um den Hessenpark". Aber es ging wieder über 10 Römischen Meilen. So hieß es jedenfalls. Am Ende hatten wir Läufer diesmal so knapp 16 Km zu bewältigen. Dafür waren die Steigungen bei der 2. Auflage nicht ganz so extrem. Am Ende kam ich, wie bei der ersten Auflage wieder auf einen tollen 3. Platz in meiner Altersklasse M35. Die Zeit von 1:10,35 Stunden reichte heuer aber nur zu dem 8. Platz, im letzten Jahr war es noch der 7.

Nach einer Runde durch den Hessenpark ging es dann im Wald in Richtung Saalburg, von dort etwa 4 Km aufwärts in den Taunus. Kein Zuckerschlecken ! Nach 8,5 Km ging es dann zum Glück wieder ins Tal, aber ständige Auf und Abs machten es nicht besonders leicht für die Läuferschar. Von Beginn an bewegte ich mich so auf den Plätzen 6-9, dort hatte sich eine M35 Gruppe (wohl eher zufällig) zusammen gefunden.

Obwohl wir eigentlich nicht in einer Gruppe liefen kam es immer wieder zu Überholungvorgängen, denn jeder Läufer hatte so seine Stärken in dem abwechslungsreichen Gelände. Meine liegen dann wohl eher auf den Steigungen, bergab wurde ich dann häufig wieder überholt. Ein Trainingsziel für 2007, denke ich.

Nach 15 Km erreichten wir wieder den Hessenpark, meinen 8. Platz hatte ich dort bereits gefestigt, mußte aber trotzdem vorsichtig sein. Aber Kamerakind Viktoria beruhigte mich. Keine Gefahr von den Verfolgern. So kam ich knapp 25 Sekunden vor einem weiteren Läufer meiner Altersklasse ins Ziel und konnte mir deshalb einen Platz auf dem Treppchen sichern.

Im nächsten Jahr sind ja eventuell auch mal meine Nordlichter mit dabei. Denn es ist zwar nur ne kleine, aber doch sehr schöne Veranstaltung.

30. Hugenottenlauf in Neu-Isenburg
Zeitgleich zum Limeslauf fand am 17. September auch ein anderen Volkslauf mit Beteiligung der Nordlichter statt. In Neu-Isenburg stand die 30. Auflage des Internationalen Hugenottenlaufes auf dem Programm.

Bei der 10 Km Distanz startete Christian Proföhr und schaffte mit einer Endzeit von 40:34 Minuten einen sehr guten 44. Platz (9. in der M40; immerhin 514 Läufer im Ziel) und damit eine solide Punktezahl für die MLC Wertung. Außerdem bedeutete dies für Christian eine neue persönlcihe Bestzeit über 10 Km in 2006.

Über die Halbmarathondistanz war auch mal wieder ein alter Bekannter am Start: Günther Horstmann. Hier sein Kurzbericht:

Zum 30. Hugenottenlauf in meiner Heimatstadt wollte ich, Günther Horstmann, den Halbmarathon in einer Zeit unter 1:40 laufen. Er sollte auch eine Standortbestimmung für meinen 1. Marathon in Frankfurt diesen Jahres werden. Es ist dann eine Zeit von 1:38,58 geworden mit der ich Platz 235 von 1.402 Läufern erreichte bzw. Platz 35 in meiner Altersklasse M45 von 169.

Auf den ersten Blick konnte ich zufrieden sein. Auf den zweiten war ich es dann doch nicht so ganz. Der Kurs ging vom Sportpark durch den Westend, um dann hinterm Sportpark für den Rest der Strecke durch den Wald zu führen. Bei dieser Teilnehmerzahl war es auf den ersten Kilometern für mich ziemlich schwer, meine Linie zu finden. Die Strasse war zwar breit, aber es waren auch viele Läufer unterwegs. Nach den ersten 3 Kilometern wurde es im Wald nicht viel besser, da die Wege teilweise sehr eng und voll waren. Mit einem weiteren Läufer haben wir uns dann einen Weg durch die Läuferschar gebahnt. Das war nicht nur anstrengend sondern kostete auch viel Zeit. Mit dem Ergebnis, dass ich für die ersten 6 Kilometer ganze 31 Minuten gebraucht habe. Erst ab Kilometer 8 wurde es dann besser und so konnte ich auf der zweiten Hälfte kräftig zulegen und mein Ziel doch noch erreichen.

Im nachhinein muss ich feststellen, das ich mich viel zu spät aufgestellt habe und so keinen besseren Startplatz in einer der vorderen Reihen mehr erreichen konnte. Verbuchen wir das unter "Erfahrungen" und machen es beim nächsten Mal besser. Vielleicht dann ja auch mit dem einen oder anderen Nordlicht.

23. Bruchköbeler Stadtlauf
Nach einem kräftigen und lang andauerndem Herbstregen gingen am 26. August um 14:45 Uhr die Teilnehmer des Halbmarathons in Bruchköbel bei der 23. Auflage des Stadtlaufes auf die Reise. Mit dabei waren wieder 3 Nordlichter. Denn endlich war auch mal wieder Frank Kettler dabei. Der hatte sich nach der Nordlichter Reise nach Marburg erst einmal so richtig eine Auszeit genommen. Nach einem 3-wöchigen Urlaub in Bulgarien wollte er sich aber doch mal wieder mit Gegnern messen. Im Ziel schien er einigermaßen mit seiner Leistung zufrieden zu sein. Denn trotz einer 2-minütigen Pause unterwegs (was war los ? - das wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben) kam er als 17. seiner Altersklasse mit einer Zeit von 1:48,38 Stunden ins Ziel.

Holger Wulff war in Bruchköbel sehr mit seiner Leistung zufrieden, denn sein Zeitplan ging vollends auf. Geplant war ein lockerer Lauf (4:45 Minuten pro Km) mit einer Steigerung nach 15 Kilometer. So kam es dann auch, die letzten Kilometer wurden quasi zum Sprint, was man auch sehr schön auf dem Bild (wie immer von Kamerakind Viktoria) sehen kann, sodass Holger auf der Zielgerade nicht mal seine Frau wahrnahm. Die Belohnung war jedoch eine persönliche Jahresbestzeit mit 1:34,37 Stunden und damit 4 Sekunden schneller als in Frankfurt im Frühjahr 2006 sowie ein 7. Platz in seiner Altersklasse.

Christian Proföhr war mal wieder das Maß aller Dinge bei den Nordlichtern. Auf der Halbmarathondistanz macht ihm so schnell keiner etwas vor. So kam er dann auch wieder als erster der Nordlichter ins Ziel nach 1:34,08 Stunden und als 5. seiner Altersklasse. Wie schnell geht es dieses Jahr noch ? Das fragen sich alle Fans der Nordlichter. Angekündigt hat Christian für dieses Jahr eine persönliche Bestzeit. Da können wir gespannt sein auf die nächsten Veranstaltungen.

Im Anschluss an den Lauf gab es also noch ordentlich Gesprächsstoff, und die Läufer des LT-Nordlichter 03 sowie die mitgereisten Fans nutzen das Stadtfest zu einem ersten Resumee bei Bratwurst und Bier. Wann es alle Läufer mal wieder gemeinsam auf die Strecke verschlägt, steht allersdings noch in den Sternen, denn Frank ist an den nächsten Wochen bereits verbucht. Aber alles weitere erfährt der interessierte Leser natürlich wie immer an dieser Stelle.

13. Karbener Stadtlauf
Nordlichter stellen 2 Jahresbestzeiten 2006 auf !

Am 13. August 2006 gingen in Klein-Karben in der Wetterau mal wieder 3 Nordlichter an den Start. Christian Proföhr startete beim Halbmarathon, Holger Wulff zusammen mit Stefan Jäckel (!!! - ein Naturbursche aus Kiel und sonst eigentlich nur auf den Fussballplätzen in Kiel und Umgebung anzutreffen, diesmal startete er jedoch bei den Nordlichtern auf ungewohntem Terrain, aber nicht minder erfolgreich) beim 10er.

Stefan war übers Wochenende zu Besuch mit Kind und Kegel im Hause Wulff; kurzentschlossen nahm er dann auch an der Veranstaltung in Klein-Karben teil, eine gute Entscheidung, wie sich später raustellte. Die Nordlichter konnten seine Stärke im Vorwege nicht so ganz einschätzen. Immerhin hatte sich Stefan eine sehr gute Grundkondition bei Bau seines Hauses angeeignet. Aber die Arbeit ging dann wohl doch eher in die Arme als in die Beine. Trotzdem war Stefan am Ende, wie auch wir, mit seiner Leistung sehr zufrieden und darf gerne mal wieder als Nordlicht an den Start gehen. Bei gutem Läuferwetter, ohne Niederschlag und Temperaturen zwischen 9-15 Grad, erreichte Stefan als 62. der Gesamtwertung in einer Zeit von 48:45 Minuten das Ziel.

Ich, Holger, war zu diesem Zeitpunkt bereits schon wieder in bester Verfassung. Auf einem nicht so leichtem Kurs (eine ca. 5 Kilometer lange Runde mit kurzem Anstieg mußte 2 bzw. 4 mal durchlaufen werden) erreichte ich das erste Mal im Jahre 2006 (!) wieder in weniger als 40 Minuten das Ziel bei einem 10 Km Lauf. 39:55 Minuten standen am Ende auf der Uhr, und das reichte zum 13. Platz in der Gesamtwertung. Eigentlich hatte ich so früh noch gar nicht mit einer "Unter-40" Zeit gerechnet, aber dann lief es halt extrem gut. Um so größer war meine Freude im Ziel.

Christian ging als einziges Nordlicht bei den Halbmarathonis an den Start. Sein Ziel in diesem Jahre ist es, die 1:30 Stunden zu knacken. Jeder Halbmarathon bringt ihn seinem Ziel näher. Das Ergebnis von Klein-Karben (1:33,51 Stunden, Platz 34 in der Gesamtwertung) hilft ihm dabei schon ein ganzes Stück weiter. Und beim nächsten Mal bin ich ja vielleicht auch wieder an seiner Seite. Diesmal mußte er allerdings noch einmal alleine ran. Aber das schien ihn gar nicht zu beeinträchtigen. Christian absolvierte die 4 Runden wie ein Uhrwerk und kam so auf diese tolle Zeit. Und das schon so früh in der Halbmarathon-Saison. Da können wir gespannt sein auf die nächsten Wettkämpfe.

 

Marburger Nachtmarathon
Am 14. Juli stand die 3. Tour der Nordlichter Männermannschaft auf dem Programm. Nach Mosbach im Jahre 2004, Reutlingen im Jahre 2005 ging es diesmal nach Marburg in Mittelhessen zum dortigen Nachtmarathon (wir hatten uns mit ca. 650 anderen Läufern für den Halbmarathon entschieden, aber an die 200 gingen auch auf die Königsdistanz). Das Wetter der vergangenen Wochen ließ uns ohne große Ambitionen nach Marburg reisen. Christian und Holger wollten einfach nur Spaß beim Laufen haben, Frank wäre im Vorwege froh gewesen, wenn er einfach nur das Ziel erreicht hätte. Das Wetter der vergangenen Wochen sprach mehr für Wasser, Strand und Sangria als für Laufen und Elektrolyt-Getränke. Zum Glück wechselte das Wetter am Freitag von schwül und heiß auf warm und trocken. Welch ein Segen !

Wir erreichten Marburg am Freitag gegen 17 Uhr. Nachdem wir die Startunterlagen geholt, das Hotel aufgesucht und die Zimmer bezogen hatten, standen wir gegen 18:45 Uhr im Startbereich auf dem Marburger Markt, quasi direkt vor unserem Hotel. Um 19 Uhr erfolgte der Startschuß und alle 3 anwesenden Nordlichter gingen auf die Strecke. Diese war herrlich und sehr gut geeignet zum Laufen. Die ersten Kilometer führten uns aus der Stadt (und vom Berg herab) in Richtung Lahn. Eine kühle Brise und Schatten machten die ersten Kilometer auch sehr angenehm. So liefen Christian und ich schneller als vorgenommen, aber da es gut lief, wollten wir auch nicht extra bremsen. Frank kämpfte einige Meter hin uns um den Anschluß. Nach etwas 4-5 Kilometer überquerten wir die Lahn und fortan ging es nur noch an der Lahn entlang, eine herrliche Strecke. Ab und zu säumten Zuschauer den Weg und es gab ausreichend Wasserstände. Unterhalb der Stadt wurde es dann tatsächlich noch mal richtig laut, natürlich nicht zu vergleichen mit Veranstaltungen in Frankfurt oder in anderen Großstädten.

Christian und Holger merkten schnell, das eigene Verfassung und Rahmenbedingungen ideal waren, um schneller als vorgenommen zu laufen. So pendelten sie sich dann auch beide bei einem Kilometerschnitt von ca. 4:35 - 4:45 Minuten ein. Holger hatte am Ende noch so einige Problemchen, immerhin war es der erste Lauf seit Düsseldorf über diese Distanz. Christian, langstreckenerfahrener, kam dagegen zum Ende immer besser in Fahrt. Aber beiden erreichten schließlich gemeinsam das Ziel in einer Zeit von 1:37,37 Stunden auf dem 109. und 110. Platz (on insgesamt 647 im Ziel). Frank kam etwas später, aber nicht weniger glücklich über seine Leistung ins Ziel. Immerhin hatte er die letzetn Wochen mehr schlecht als recht trainiert. Am Ende reichte es zum 307. Platz in 1:52,44 Stunden. 

In der Mannschaftswertung erreichten wir einen soliden 19. Platz (von 39. Mannschaften in der Wertung). Mannschaftlich geschlossen gab es dann auch auf dem Sportplatz noch das erste gemeinsame Bierchen, bevor wir uns in Richtung Hotel vom Sportplatz verabschiedeten, um anschließend noch einen gemütlichen und lustigen Abend in der Altstadt von Marburg zu verbringen.

11. Wallauer Mittsommerlauf
Am Freitag, 7. Juli 2006, habe ich, Holger Wulff, am 11. Wallauer Mittsommer-Lauf teilgenommen. Bei diesem Lauf handelt es sich zwar um einen reinen Volkslauf, der jedoch so bekannt geworden ist, dass mittlerweile über 1.500 Läufer beim Hauptlauf an den Start gehen. In diesem Jahr waren nur 1.350 Läufer im Ziel, was wohl an der WM 2006 lag. Viele Sportler hatten sich in diesem Jahr wohl eher auf TV-Gucken statt aufs Laufen konzentriert. Trotzdem war es eine sehr schöne Veranstaltung. Leider konnte ich meine Mitstreiter bei den Nordlichtern nicht motivieren, so war ich mal wieder das einzige Nordlicht, welches um 19:30 Uhr am Start stand.

Gut trainiert hatte ich zwar nicht, wer läuft schon gerne bei 35 Grad, und die Temperaturen vor Ort (21 bis 26 Grad) waren auch nicht gerade ideal für eine sehr gute Zeit, doch ich war hochmotiviert. Immerhin schien es nicht so schwer, die Zeit vom Apfellauf zu verbessern. Nach dem Startschuss drängelte sich das Läuferfeld durch die Zeitmessungsarme, dann ging es zuerst ca. 2 Km durch den Ort, um dann eine ca. 5 Km große Runde über die angrenzenden Felder zu bewältigen, bevor es dann wieder in den Ort ging. Diesmal lernten wir Läufer ihn noch intensiverer kennen und durften in der schönen Altstadt noch an die 3 Km bewältigen, bevor es durchs Ziel ging.

Meine Km-Zeiten waren allesamt sehr zufriedenstellend. Zwar war der erste Kilometer mal wieder etwas schnell (3:47 Min.), danach pendelte die Zeit zwischen 4:05 - 4:15 pro Km. Zu mehr war ich diesmal noch nicht in der Lage. Fehlende Getränke zwischen Km 2 und 7 taten ihr Übriges.

Aber ich will nicht klagen, nach 43:15 Minuten in der Vorwoche, kam ich in Wallau nach 40:49 Minuten ins Ziel (Bestzeit 2006 !). Das war der 79. Platz in der Gesamtwertung (von 1.350 im Ziel) und der 22. Platz in der Altersklasse M35. Damit kann man bei diesen Witterungsverhältnissen doch sehr zufrieden sein. Zufrieden war ich natürlich auch wieder mit Viktoria, die mal wieder sehr schöne Bilder gemacht hat.

6. Apfellauf 2006
Bei sehr heißem Wetter fand am Sonntag, den 2. Juli 2006, der Apfellauf der Kelterei Heil, einem alten Familienunternehmen aus Laubus-Eschbach, statt. An die 1500 Teilnehmer zählte man insgesamt bei der 6. Auflage. Für die Nordlichter ein willkommender Anlass, mal wieder auf Rekordjagd zu gehen. Nach den Strapazen des Marathons war es für Holger Wulff der erste Wettkampf, Christian Proföhr hatte bereits wieder an einigen Wettkämpfen teilgenommen.

Christian ging bei den angeküdigten Temperaturen sicher und startete deshalb (nur) beim 5 Km Lauf. Los ging es in Laubus-Eschbach um 12:00 Uhr. Ziel war nach 5 Km freundlicher Strecke - es ging meistens bergab - der Marktplatz in Weilmünster. Christian beendete den Lauf mit sehr großem Erfolg: Er erreichte in persönlicher Bestzeit (!!!) als 17. der Gesamtwertung (Altersklasse M40 Platz 2) in einer Zeit von 18:39 Minuten das Ziel (insgesamt gingen 413 Läufer an den Start, davon 231 Männer). Man darf gespannt sein, welchen seiner Rekorde Christian als nächstes knacken wird.

 

Holger wagte sich an die 10 Km Strecke - bei diesem Wetter mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Der 10-Km Lauf startete um 13:00 Uhr, wie der 5 Km Lauf auch in Laubus-Eschbach. Die Strecke war auf der ersten Hälfte identisch mit den 5 Km, hatte es dann aber in sich: Nach dem Wendepunkt in Weilmünster geht es parallel zur Straße auf dem Radweg wieder jeden Meter hinauf, der vorher hinunter gelaufen wurde. Erschwerend kam hinzu, dass direkt gegen die brennenden Mittagssonne gelaufen wurde, da kam Freude auf !

Aufgrund des Streckenprofils konnten hier sowieso keine Bestzeiten gelaufen werden. Trotzdem erreichte Holger bei seinem ersten 10 Km Wettkampf im Jahr 2006 als 33. der Gesamtwertung (Altersklasse M35 Platz 5) in einer Zeit von 43:15 Minuten das Ziel (insgesamt gingen 452 Läufer an den Start, davon 356 Männer) und war mit seiner Leistung sehr zufrieden.

Auch die Fans der Nordlichter, die mitgereisten Anke und Jeannine Proföhr sowieViktoria Wulff kamen bei dieser wirklich tadellos organisierten Veranstaltung auf ihre Kosten. Die Kelterei Heil hatte sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, um nicht nur den Läufern einen schönen Tag zu machen. So war extra FFH mit einer Bühne angereist, um die Menge in Stimmung zu bringen und mit Spielen und Musik für gute Laune zu sorgen. Eine wirklich gelungene Vereanstaltung und ein schöner Sonntag im Hochtaunus. Wenn jetzt noch Familie Kettler mal wieder dabei ist, dann wäre das Nordlichterglück vollkommen.

Mehr über diesen Lauf findet ihr wie fast immer eigentlich auch bei www.laufreport.de

21. Bonameser Volkslauf um den Basler Securitas Cup
Ich, Christian Proföhr, muss mich wohl langsam daran gewöhnen, Wettkämpfe ohne meine Laufkameraden der "Nordlichter" zu absolvieren. Auch diesmal stand ich um 10.10 Uhr alleine an der Startlinie über 10 Kilometer beim Bonameser Volkslauf.

Am diesem Morgen war es sehr schwül und um die 25 Grad. Genau das Wetter, was alle lieben. Die ersten Kilometer verliefen recht verheissungsvoll. Bei KM 3 war ich noch unter 12 Minuten. Aber schon auf den nächsten Kilometern musste man den hohen Temperaturen und dem schwülen Wetter tribut zollen. Die 5 KM-Durchgangszeit betrug 20,10 Min.

Trotzdem machte die Veranstaltung Spaß und so vergingen die zweiten 5 Kilometer wie im Flug. Die Kilometerzeiten wurden stetig langsamer, sodass am Ende eine Zielzeit von 41,41 Min. erreicht wurde. Am Ende reichte diese Zeit zum 33 Platz von 265 gestarteten Läufern. In der AK M40 wurde ich 10 von 36 Startern- was für ein starker Jahrgang.

Das wichtigste für den nächsten Läufe ist jedoch, dass wir wieder mal alle an den Start gehen. Im Team macht es halt mehr Spass.

JPMorgan Chase Corporate Challenge
"Neuer Weltrekord beim JPMorgan Chase Corporate Challenge. 62.390 Läufer gingen am 1. Juni 2006 bei kühlem Wetter beflügelt von bester Laune auf die Strecke und sorgten wie jedes Jahr mit Teamgeist für Volksfeststimmung. Jeder Teilnehmer war ein Gewinner", zog Gastgeber John Jetter, der Vorstandsvorsitzende der J. P. Morgan AG, zufrieden Bilanz. Die 62.390 Laufbegeisterten aus 2191 Firmen haben am Donnerstagabend ein weiteres Erfolgskapitel bei der 14. Auflage des renommierten Firmenlaufes in Frankfurt am Main geschrieben.

Nach 3 Jahres Abstinenz war ich, Holger Wulff, auch mal wieder dabei für meinen Arbeitgeber Goldman Sachs, zusammen mit ca. 40 Kollegen. Am Start das übliche Programm. Tausende von Menschen warteten ca. 1 Stunde im über 1 KM langen Startkanal (insgesamt gab es davon 2), begleitet von HR3-Musik und guter Laune. Ein Vorteil hatte diese Masse, denn es wurden einem nicht kalt bei diesen frostigen und Mai-unwürdigen Temperaturen. Und zum Glück gab es keinen Regen.

Um 19:31 Uhr ging es dann endlich los. Jedenfalls für die Elite im abgesperrten Bereich. Wir, die Masse, hatten noch einige Minuten Zeit. Ich persönlich benötigte über 5 Minuten, um dann endlich in den Lauf und meine Stoppuhr zu starten. Na ja, von Laufen konnte eigentlich keine Rede sein. Es begann wohl eher der längste Laufslalom, den ich bisher absolviert habe. Denn leider hatten sich, bei Volksläufen ja leider fast alltäglich, aber dann nur bei 500 Startern, die meisten Läufer nicht in ihre, der Zielzeit angemessen, Startzone begeben, sondern nach Lust und Laune verteilt. So gab es vor mir doch etliche Langsamere, Walker und tatsächlich auch Nordicwalker !. Wirklich ärgerlich, wo der Veranstalter doch alles versucht hat. Aber egal, am Ende kommt es bei diesem Lauf ja eh nicht aufs Gewinnen, sondern aufs Dabeisein an.

Ich kämpfte mich also durch die Menschenmassen, teils ausweichend über Bürgersteige, dann wieder auf der Straße, vorbei an Blumenkübeln, Kinderwagen und Straßenabsperrungen, mal recht erfolgreich, manchmal jedoch auch genötigt, abrupt den Lauf abzubrechen, wenn sich ein Vordermann plötzlich für ein Päuschen entschieden hatte. Jedoch wurden die Verhältnisse von Kilometer zu Kilometer besser. Und durch die Nebeneffekte verging die Zeit wie im Flug. Bei Kilometer 3, einer Getränkestation (!!!), hatte ich eigentlich noch eine recht respektable Zwischenzeit - und ja auch schon mehr als die Hälfte hinter mir.

Auf der Mainzer Landstraße lief es dann eigentlich auch schon recht rund. Und die Stimmung der Zuschauer war wirklich super, wie zu besten Marathonzeiten. Kurz vor dem Ziel, links der MesseTurm, wartete dann auch schon Viktoria und machte noch einen Schnappschuss. Ich erreichte das Ziel in handgestoppten 22:48 Minuten, eine Zeit, mit der ich bei den gegebenen Bedingungen wirklich zufrieden sein kann.

Anschließend machten wir uns auf in den Grüneburgpark und stärkten und bei Grillfleisch und -worscht und einigen Salaten. Und ein paar Bierchen gab es natürlich auch. Ein wirklich schöner Abschluß einer tollen Veranstaltung. Nächstes Jahr gerne wieder, dann hoffentlich bei besserem Wetter.

31. Steinberger-Wald-Volkslauf in Dietzenbach
Erstmalig nahm ich, Christian Proföhr, am 21. Mai 2006 beim 10 KM Lauf in Dietzenbach teil. Dieser Lauf gehört zur Laufserie des Main Lauf Cups. 14 Tage nach dem Marathon in Düsseldorf stellte ich mich der Herausforderung eines Wettkampfs. Nach einer so kurzen Zeit der Erholung war ich noch nie ins Wettkampgeschehen wieder eingestiegen. Ich wußte also nicht, wie ich den Marathon verkraftet hatte.

Bei 14 Grad und einer sehr schönen Laufstrecke durch den Dietzenbacher Wald lief eigentlich alles ganz gut. Nach ca. 3 Kilometer hatten mich meine Schmerzen im Hüftbereich wieder eingeholt, die ich bereits beim Düsseldorf Marathon hatte. Trotz alle dem wurde Kilometer um Kilometer "abgearbeitet". Die ersten 5 Kilometer wurde in 20,25 Min. absolviert. Danach fiel es mir ein wenig schwerer das Tempo im Bereich von 4,05/KM zu halten. Nun kamen auch zwei Kilometer hinzu, die bei 4,15 Min./KM lagen.

Am Ende sollte meine Zielzeit bei 41,22 Min. liegen und durchaus in einem Bereich, der gut war. Der letzte Kilometer wurde nochmal in 3,54 Min. gelaufen. Dieser Kilometer wird mir wieder den nötigen Ansporn für die anstehenden Wettkämpfe geben. In der Gesamtwertung wurd ich 35. von 195 Startern. In meiner Altersklasse M40 konnte ich die ersten 93 Punkte (7. von 24 Startern)verbuchen. Vielleicht geht da noch was? Nun geht es aber erst einmal mit der Familie in den wohlverdienten Urlaub. Und wenn alles glatt läuft, werde ich am 3.6.06 in Schwanheim wieder an den Start gehen. Dann werden die Nordlichter wieder in voller Stärke auflaufen.

Auf diesem Wege noch mal gute Besserung unseren Laufkameraden Frank.

4. METRO Group Marathon Düsseldorf
Was in einer Bierlaune im Spätherbst 2005 beschlossen wurde, wurde jetzt endlich wahr. Im Rahmen einer gemeinsamen Reise mit den Ehefrauen Veronika Kettler, Anke Proföhr und Viktoria Wulff sind am 7. Mai 2006 sind erstmals 3 aktive Nordlichter bei einem Marathon gemeinsam an den Start gegangen. Anreiz genug, um sich so richtig ins Zeug zu legen. Denn bisher gingen die Nordlichter immer nur einzelnd an den Start.

Zwischen Idee und Realität lagen 4 harte Vorbereitungsmonate mit vielen Höhen und Tiefen. Doch die waren allesamt am Sonntag früh um 9.30 Uhr vergessen, als der Startschuss fiel. Denn jetzt zählte nur noch eins: Ankommen. Bei den gegebenen Wetterbedingungen war es uns eigentlich schon am Vortag (nach einem Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt und einem gemeinsamen Nudelabend) klar, dass dies kein Marathon der persönlichen Bestzeiten werden würde. Trotzdem wollten wir natürlich alle mit einer ansprechenden Leistung ins Ziel kommen.

Doch leider kam es, sportlich betrachtet, ein wenig anders als erhofft. Gegen 9 Uhr gingen wir 3 noch gemeinsam an den Start, ein wenig nervös, aber trotzdem optimistisch. Die Frauen waren sehr gut vorbereitet, hatten den Streckenplan auswendig gelernt und waren mit Ersatzlaufshirts, Getränken und Fotoapparaten ausgerüstet. Es konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Doch wir 3 Läufer mussten doch ein wenig mehr unter diesen Extrembedingungen leiden, als erwartet. Zwar erreichten Christian Proföhr und Holger Wulff beim 4. Metro Group Marathon in Düsseldorf, wenn auch etwas später als erwartet, doch gesund und fast einträchtig das Ziel, Frank Kettler aber wurde leider ein Opfer des heißen Wetters und des starken Windes und musste den Marathon nach knapp 30 Km abbrechen.

Zum Rennverlauf:

Es war eigentlich wie immer vor einem Marathon. Nach einer unruhigen Nacht waren Frank, Christian und ich relativ pünktlich am opulenten Frühstücksbüfett des Sorat Hotels und stärkten uns noch einmal üppig bei Toast mit Honig und einem Multivitaminsaft. Danach ging es mit Bus und Bahn zum Start/Zielbereich, die leider an die 800m voneinander entfernt waren, sehr zum Leidwesen unserer Beine. Am Start die übliche Nervosität, die sich aber legte, als der Startschuss ertönte. An die 3.500 Marathonläufer machten sich auf den Weg. Darunter natürlich auch die 3 Starter des LT Nordlichter 03.

Nach 8 Km durch Düsseldorfer Vororte (auf Ortsfremde wirkte es wie Vororte) erreichte der Läuferstrom das erste Mal die attraktiven und sehr belebten Stadtgebiete, wo wir auch das erste Mal auf unsere Frauen stießen. Noch war alles in Ordnung, Geist und Körper waren noch willig, die Stimmung war auf dem Hochpunkt. Aber das Ziel war noch weit entfernt. Und es wurde stetig wärmer.

Bei Km 20 trafen wir das zweite Mal auf unsere Frauen. Mittlerweile hatte sich da Feld ein wenig auseinander gezogen. So gab es mehr Platz zum Laufen. Christian und ich waren immer noch guter Dinge. Es zwickte hier und dort, aber wir waren immer noch im Soll. Unser anvisierte Zielzeit lag bei 3:20h - 3:25h. Unser Zwischenzeit nach
21 Km lag bei 1:40,19 Stunden - alles wunderbar. Auch Kollege Frank lag zu diesem Zeitpunkt zeitlich weiterhin im Soll. Seine Zielzeit lag bei "unter 4 Stunden". Leider waren Körper und Geist nicht mehr ganz so frisch. Aber noch ging es. Die Begeisterung der Zuschauer tat sein Übriges. Und unsere Frauen waren sehr angetan. Nicht nur von unserer Leistung.

Km 28, der nächste Treffpunkt mit unseren Frauen. Christian und ich spürten jetzt schon, zwar noch zart, aber bereits jetzt, den Schweinehund, der es auf unsere Muskeln abgesehen hatte. Zeitlich immer noch im Soll (Zwischenzeit: 2:25,35 Stunden nach 30. Kilometern) ging es anschließend ein weiteres Mal über die berühmte "Kö" über die Oberkasseler Brücke in den Stadtteil Oberkassel. Diese Erfahrung ersparte sich Frank. Zwar erreichte er noch den Treffpunkt, aber körperlich und mental war er bereits ziemlich am Ende. Sonne und Wind machte den Läufern überproportional zu schaffen. Dies spürte auch Frank zu Genüge. Zu Beginn der Brücke entschied er sich vernünftigerweise, auszusteigen.

Christian und ich dagegen kämpften uns zwischen Kilometer 28 und 40 noch durch Oberkassel. Nein, wir quälten uns. Denn ab Km 31 mussten wir einen Gang runterschalten. Nicht nur das, wir hatten jetzt sogar richtig Zeit, uns die Strecke anzuschauen und die Verpflegungsstände zu genießen. Aber da waren wir nicht die einzigen. Denn vielen unserer Mitstreiter erging es nicht anders. Kilometer um Kilometer ackerten wir uns in Richtung Ziel. Von nun an ging es nicht mehr gemeinsam, sondern jeder kämpfte für sich. Wir verloren pro Kilometer ca. eine Minute auf unsere Zielzeit. Anstatt die Kilometer weiterhin in 4:45 pro Minute zu absolvieren, ereichten wir jetzt Zeiten um die 6 Minuten. Aber die Hauptsache war, dass wir uns immer weiter in Richtung Ziel bewegten. Keiner sagt ja, dass es Pheidippides damals auf seinem Weg nach Athen leicht gefallen ist.

 

Km 40: kurz vor dem Ende erwarten zum letzten Mal vor dem Ziel unsere Frauen. Doch diesmal durften sie ein wenig länger warten als geplant. Frank hatte sich zu ihnen als erster gesellt, leider unfreiwillig. Für uns war diese Station noch einmal ein wichtige Motivationspunkt. Und wir waren ja auch schon fast im Ziel. Und so war es dann auch. Die letzten "Meter" gingen fast schon wieder von alleine. Getragen von der Begeisterung erreichten wir wenig später das Ziel. Christian Proföhr in einer Zeit von 3:36,24 Stunden als 522., Holger Wulff kam etwas später an, nämlich als 557. in 3:38,01 Stunden. Aber beide waren wirklich glücklich, auch diesen Meilenstein ihrer Läuferkarriere geschafft zu haben.

Das schreibt die Presse:

Die Sonne schien beim METRO Group Marathon und sorgte für die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diversen Wettbewerbe für ein herrliches Bild entlang der 42,195 Kilometer langen Strecke durch die City der Landeshauptstadt. Allerdings fühlten sich die Sportlerinnen und Sportler vom teilweise heftig wehenden Wind beim Rennen am Sonntag, 7. Mai, phasenweise behindert. Nach Einschätzung der Fachleute wurde so auch die Unterbietung der bestehenden Streckenrekorde verhindert. Gesamtsieger wurde der Kenianer Julius Kiptum Rop in der Zeit von 2:15,56 Stunden. Bei den Frauen siegte die für die LG Braunschweig startende Luminita Zaituc in 2:34,53. Nach Schätzungen der Polizei säumten rund 350.000 Zuschauer die Marathon-Strecke. (Homepage der Stadt Düsseldorf)

Ntürlich gibt es auch wieder auf Laufreport einen großen Bericht, besonders den "Wetterbericht" können wir gut nachempfinden:

Was sowohl Leistungs- wie auch Hobbyläufer vor einem Marathon stellen, ist die Frage nach dem Wetter. Und bei einem Termin im Mai besteht für die Düsseldorfer natürlich immer die Gefahr, mit warmer Witterung bedacht zu werden. Das was Zuschauern und Breitensportlern oft gerade recht ist, nämlich Temperaturen in der Nähe der zwanzig Grad, kostet bei der Jagd auf Zeiten und Normen im Spitzenbereich wertvolle Sekunden.

Und so dürfte sich kaum einer der Spitzenläufer gefreut haben, als sich die Vorhersagen auf frühsommerliche Bedingungen immer mehr konkretisierten. Richtiges Glück mit dem Wetter hatte man in Düsseldorf sowieso erst ein einziges Mal, im Jahr 2004, als beim Sieg von Carsten Eich der Streckenrekord von 2:14:01 aufgestellt wurde und es kühl aber trocken war. Die erste Auflage artete dagegen in eine echte Hitzeschlacht aus.

Na, da haben wir Nordlichter wohl in diesem Jahr noch mal so richtig Glück gehabt, es waren ja nur 25 Grad...

29. Osterlauf in Rodgau-Jügesheim
Ostern 2006: Es sollte endlich mal wieder eine gemeinsame Veranstaltung der Nordlichter werden,
der 29. Osterlauf am 17. April 2006 in Jügesheim im Rodgau, der abschließende Wettkampf in der Marathonvorbereitung der Nordlichter. Doch kurz vor Beginn meldete sich Frank Kettler überraschend beim Kassenwart per Telefon krank. Auf diesem Wege gute Besserung in Richtung Ginnheim. So lag es wieder an Christian Proföhr und Holger Wulff, die Nordlichter in Jügesheim zu vertreten. Und das ist ihnen wieder einmal recht gut gelungen.

Um 9:30 Uhr ging es an den Start. Anfänglich liefen wir durch die Straßen Jügesheims, danach ging es jedoch über Felder und durch Wälder. Häufig wars es schattig und deshalb sehr angenehm, jedoch hatte die Sonne auf den Felder auch schon sehr viel Kraft. Viel wärmer darf es bei langen Läufen gar nicht werden. Aber was soll man machen. Viel trinken und wenig anziehen.

Nach 12,5 Km erreichten wir den Wendepunkt. Unsere Zeit war genau im Soll, hatten wir beide doch wieder eine Kilometerzeit von 4:45 Minuten im Kopf, Richtzeit für den Marathon in drei Wochen. Der Rückweg brachte dann noch mehr Spaß, immerhin nahm die Zahl der Kilometer immer mehr ab, jedoch die "Schmerzen" auch zu. Letztere hielten sich jedoch in Grenzen. Christian und ich überholten Läufer um Läufer und schafften Kilometer um Kilometer. Nach weniger als 2 Stunden kam dann auch das Ziel in Nähe.

Den Schlußspurt sollte Christian für sich entscheiden. Er kam in einer Zeit von 1:55, 07 Stunden als 97. der Gesamtwertung ins Ziel (28. Platz M40). Ich ließ mir ein wenig mehr Zeit, dafür fand ich mehr Beachtung beim Zielsprecher ("als nächstes kommt Holger Wulff vom LT Nordlichter 03 ins Ziel"). Belohnt wurde ich auch mit einer persönlichen Bestzeit über 25 Km (was jedoch keine Kunst ist, es war der erste Lauf über diese Distanz) in 1:55,11 Stunden und damit belegte ich den 99. Platz (17. Platz M35). Für beide ein tolles Ergebnis bei 416 Läufern im Ziel.

Alles in allem sind wir zwei sehr zufrieden und froh, auch diesen Lauf überstanden zu haben. Ein weiterer Schritt in Richtung Marathon, dann hoffentlich mit dem genesenden Frank Kettler.

27. Seligenstädter Mainuferlauf
Am 2.4.06 ging es am frühen Sonntagmorgen in die schöne Stadt am Main. Da unser Laufpartner Holger mit seiner besseren Hälfte in Italien weilte, mussten Christian Proföhr und ich, Frank Kettler, alleine an den Start des 25km-Laufes in Seligenstadt gehen.Ein weiterer Vorbereitungslauf für "unseren" Marathon im Mai. Bei guten äusserlichen Bedingungen, 8 bis 12 Grad,Sonne und Wolken im Wechsel, aber kein Niederschlag, ging es um 9.15 auf die Strecke, die uns komplett am Main entlang führte und dementsprechend auch sehr eben ist.

Christian wollte, wie gehabt einen 4:45 Schnitt laufen und ich wollte mich, so lange es geht, an ihn hängen. Leider machte mir Christian schon nach wenigen Metern einen Strich durch die Rechnung, da er loslegte wie die Feuerwehr. Ich beschloss ihn ziehen zu lassen und meinen eigenen Rhythmus zu finden. Dieses gelang mir zunächst auch recht gut. Bis zum 1.Wendepunkt nach 7,5 km verlor ich nur ca. 300m auf Christian. Die ersten 10 km lief ich, schneller als gedacht, in 47:10 min. Christian hatte hier eine Zeit um die 45min. drauf. Bei Halbzeit (12,5 km) hatte ich 59:30 min. auf der Uhr, ich hatte die leise Hoffnung unter 2 Std. zu bleiben. Leider währte diese Hoffnung nicht mehr all zu lange. Bei km15 ging es wieder am Start-Ziel-Bereich vorbei in die andere Richtung und ab da wurden auch leider meine Kräfte immer weniger. Lag es vielleicht an der etwas zu kurzen Nacht (ich war mit Veronika zu einem feudalen Abend im schicken Frankfurter Hotel "Maritim"?), am zu schnellem Anfangstempo oder habe ich einfach wieder nur zu wenig vorher getrunken ?

Egal, jedenfalls wurde es immer schwerer und beim 2. Wendepunkt bei km 20 hatte Christian schon ca. einen guten Kilometer Vorsprung. Ich schleppte mich die letzten Kilometer mehr schlecht als recht ins Ziel und lief die 2.Hälfte viereinhalb Minuten langsamer als die erste, was doch recht enttäuschend war. Trotzdem war ich mit meiner Gesamtzeit von 2:03:35 Std. noch recht zufrieden. Hiermit wurde ich 27. von 58 in meiner Altersklasse und 181. von 431 gesamt. Christian konnte das ganze Rennen über sein schnelles Tempo halten und lief nach 1:54:35 Std. als 27. von 81 in seiner Altersklasse und 85. gesamt ins Ziel ein und war damit auch überaus zufrieden. Nicht schlecht für einen Läufer in seinem fortgeschrittenem Alter!!! Alles in allem also ein recht erfolgreicher Lauf für uns beide, den wir danach noch bei einer geschmeidigen Apfelschorle Revue passieren liessen. Nun gilt es für alle 3 Nordlichter sich für den nächsten 25er am Ostermontag in Jügesheim vorzubereiten, dem letzten langen Wettkampf vor Düsseldorf.

19. Kieler Hochbrückenlauf
Es war mal wieder soweit: Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe den Lauftreff der Nordlichter über die Grenzen von Hessen bekannt zu machen. Also verschlug es mich nach Schleswig Holstein, genauer gesagt nach Kiel. Wie im letzten Jahr habe ich mich für die Langstrecke (29,1 KM) entschieden. Eigentlich waren die schlechten Wetterverhältnisse aus dem Jahr 2005 nicht mehr zu toppen, doch es wurde noch schlimmer!

Über die ganze Zeit regnete es wie aus Eimern, teilweise fegte ein heftiger Wind über die Strecke und die letzten 4 Kilometer glichen einem Crosslauf (tiefer Boden im Wechsel mit schneebedeckten Boden). Mein Ziel war es den Lauf in einem Tempo von 4,45 Min./KM zu absolvieren. Trotz aller Widrigkeiten ist mir das auch gelungen.

Anfangs wusste man allerdings nicht woran man war, weil die Kilometerangaben leider nicht immer richtig waren. So dauerte es einige Zeit bis man so richtig im „Tritt“ war. Aus dem Stadion raus zu laufen ist schon eine Sache für sich, weil man durch ein Tor musste, welches sich als Nadelöhr erwies. Danach ging es durch einen Wald der ca. 1,5 KM vereist war. Erst danach kam man so richtig ins Laufen. Die Strecke führte nach ca. 4 KM erstmalig über eine Brücke.

Danach ging es Richtung Neuwittenbek an der Landstr. entlang. Hier prasselte der Regen so richtig auf einen ein. Mit ein wenig Glück bekam man dann auch noch eine steife Brise ab. Gott sei Dank gab es auf der Strecke ein paar gute Verplfegungsposten, sodass man mit Tee sich ein wenig aufwärmen konnte und für den kleinen Hunger gab es auch noch Bananen.

Nachdem man nun durch kl. Dörfchen und Feldwege gelaufen war ging es nun zum Nord/Ostseekanal. Hier lief man nun rund 5 Kilometer (KM 17-22) am Wasser entlang. An diesem Teilstück hatte man natürlich einen guten Rundumblick, was sich auf dem Wasser abspielte. Es waren schon einige größere Schiffe unterwegs (wenn jetzt noch das Wetter mitgespielt hätte). Jetzt fing auch die Phase an, wo man einige Läufer überholte, die sich eingangs wohl ein wenig überschätzten. Das gab mir wiederum einen Motivationsschub und ich konnte meine anvisierte Zielzeit gut umsetzen. Bei KM 23 ging es nochmals steilbergauf zur Brücke und zurück über den Nord/Ostseekanal. Hier sah man nun einige Läufer, die die Brücke nur noch im Gehen bewältigten. Nach verlassen der Brücke kam der schwierigste Teil der Strecke. Jetzt fanden die „Crossmeisterschaften“ statt! Auf den letzten Kilometer ging es auf und ab und die Strecke war zum größten Teil matschig. Hin und wieder kam auch noch ein wenig vereiste Strecke hinzu.

Letzendlich hatten sich dann aber wieder alle Mühen gelohnt, sodass ich in einer sehr guten Zeit von 2.17,31 Stunden ins Ziel kam. Ich verbesserte meine Zeit aus dem Vorjahr um 3 Minuten!

In der Gesamtwertung wurde ich 126. von 778 Teilnehmer. In der Altersklasse M40 belegte ich den 40. Platz von 176 Startern.

18. Griesheimer Citylauf
Diesmal waren die Nordlichter mit 4 Mitgliedern beim Lauf in Griesheim (25. März 2006), erstmalig auch ein Lauf für den Main-Lauf-Cup. Da Christian sein Glück beim Lauf in Kiel versuchte und Holger zum Höhentraining in Italien weilt, musste also hier (fast) die gesamte Familie Kettler die Fahne für die Nordlichter hochhalten.
Nach anfänglichen Regenschauern, vornehmlich bei den Schülerläufen, kam zeitweise sogar die Sonne raus, sodass die äusseren Bedingungen bei geschätzten 13 Grad recht gut waren. Der Lauf war auch sonst gut organisiert und die Strecke führte über einen ca. 2 km langen Rundkurs durch Griesheim, wobei Start und Ziel direkt am Marktplatz waren und es dadurch auch einige Zuschauer gab, was bei 10km Läufen sonst eher nicht der Fall ist.

Zuerst waren also die Schüler- und Schülerinnen dran. Nach nur einem Trainingslauf über die Wettkampfstrecke 3 Tage vorher, haben sich Klara und Lukas doch recht gut geschlagen.Klara wurde über 1,8 km mit einer Zeit von 10:34 min. 41. von 79 in ihrer Altersklasse.Lukas kam in 9:55 min. als 42. von 124 in seiner Altersklasse ins Ziel.

Veronika wollte eigentlich beim 10km Lauf starten, da aber unser Nachwuchsläufer Noah auch mit dabei war und beaufsichtigt werden musste, startete sie schon vorher beim 5 km Jedermannslauf. Sie brauchte 27:51 min. und wurde damit 51. von 64 in der Gesamtwertung.

Pünktlich um 15.30 wurde dann der Hauptlauf über 10km gestartet. Ich, Frank Kettler, erstmals im Nordlichter-Outfit !, wollte bei meinem letzten 10er vor unserem Düsseldorf-Marathon unbedingt noch einmal unter 45 min. bleiben. Ich lief die ersten 2 km mit 8:33 auch recht flott an und konnte danach den angestrebten km-Schnitt von 4:30 auch konstant halten, sodass ich mit einer Zeit von 44:30 als 30. von 45 in meiner Altersklasse M35 und 134. von 289 gesamt ins Ziel kam und damit auch recht zufrieden war. Jetzt gilt es in den nächsten Wochen noch das ein oder andere Kilo zu verlieren um dann in Düsseldorf die Bestzeit anzugreifen!

30. Volkslauf "Rund um den Winterstein" in Friedberg
Am 19. März stand mit dem 30 Km Lauf "Rund um den Winterstein" in Friedberg der längste der Vorbereitungsläufe in Hessen im Terminkalender. An diesem Tag feierte Frank Kettler auch sein "Einjähriges" bei den Nordlichtern. Ein Grund mehr, um sich auf diesen Tag zu freuen.

Pünktlich um 9:30 Uhr wurden die Läufer ins Rennen geschickt. Erste Schwierigkeiten gibt es, wenn sich das große Feld nach den ersten 200 Metern auf die Fläche eines engen Radweges reduzieren muss. Manch einer mag sich da behindert gefühlt haben, aber dennoch ging es recht flüssig Richtung Ockstadt. Ortsausgang beginnt die erste längere Steigung, die mit der Autobahnbrücke in den Wald führt. An der ersten Verpflegungsstelle, die sich hier befindet, hat man etwa 3 Kilometer und läuft dann ein gutes Stück an der Autobahn entlang, Richtung Frankfurt.

Höhe Rosbach bei km 11 geht es rechts und wer sich hier auskennt weiß Bescheid; ohne verschnaufen schraubt man sich, entlang militärischen Sperrgebiets, bis zu Kilometer 14,5. Hier ist man aber noch nicht entgültig oben. Zur höchsten Stelle fehlen noch 15! Meter. Friedberg liegt etwa bei 140 m über NN, Winterstein bei 482 m und der höchste Punkt für die Läufer bei 415 m. Dieser ist nach ständigem auf und ab bei Kilometer 20 zu erwarten. Die Luft ist hier zwar noch nicht dünn, aber deutlich kühler und manch einer pustet muskulär bedingt nach fehlendem Sauerstoff.

Nach der höchsten Stelle geht es erst einmal bergab. Kniebeschwerden oder alte Bandscheibenvorfälle könnten sich hier wieder melden und nach 5 km abwärts laufen, ist der leichte Anstieg bei km 24 eine bittere Pille. Dieser zieht sich etwa 2 km bis zum Waldausgang, jetzt geht es runter zurück nach Ockstadt. Die letzten Kilometer sind schwer, ist man jetzt durch das Bergablaufen verwöhnt, steht man auch in der Ebene wie vor einer Wand und vielleicht tröstet hier den einen oder anderen der Gedanke; der Marathon wäre noch einmal 12 Kilometer länger gewesen. (Vielen Dank an laufreport.de für diesen tollen Bericht)

Die Nordlichter sind mir ihren Ergebnissen sehr zufrieden. Immerhin verbesserten alle 3 und auch die Mannschaft ihre Ergebnisse aus dem letzten Jahr. Man merkt, wir sind alle recht gut vorbereitet für das Großereignis in Düsseldorf am 7. Mai 2006.

Hier die Ergebnisse:

Männer-Mannschaftswertung: 29. Platz (von 80) - LT Nordlichter 03 - 07:16:32,9

Einzel (790 im Ziel):
180.: Holger Wulff - (M35: Platz 34) - 2:22,44 Stunden
181.: Christian Proföhr - (M40: Platz 54) - 2:22,44 Stunden
278.: Frank Kettler - (M35: Platz 44) - 2:31,05 Stunden

4. Frankfurter City Halbmarathon
Trotz heftiger Schneefälle in und um Frankfurt am vergangenen Freitag könnte am Sonntag, den 5. März 2006 pünktlich um 9:02 Uhr das Hauptfeld kurz nach dem Elitefeld, bei dem kein "Nordlicht" dabei war, gestartet werden. Für Christian Proföhr und Holger Wulff war das bei der 4. Auflage auch der 4. Start. Und erstmals konnten die Nordlichter auch eine Mannschaft stellen, denn Frank Kettler (im letzten Jahr noch für den "Lauftreff" FC Bayern München unterwegs) trat diesmal auch für die Nordlichter an. (ich kann nur sagen, das war kein leichter Deal). Aber trotzdem standen heute die Bundesligaergebnisse des Vortages im Mittelpunkt. Normalerweise ist dies ja eine fussball-freie Laufseite, jedoch genehmigte der Alterspräsident adhoc eine einmalige Ausnahme. Hinzukommt, dass im Eifer des Gefechtes diesmal keine Laufbilder gemacht wurden. Kamerakind Viktoria war auf Deutschlandtour und stand somit nicht zu Verfügung, um Bilder zu machen. So müssen wir auf Archivmaterial zurückgreifen, und was bietet sich da besser an, als das Ergebnis des gestrigen Bundesligaspieltages nachzustellen. Für Unwissende: Man muss einfach nur die Fans der jeweiligen Vereine zählen und schon kommt man auf das gestrige Resultat.

Aber soweit so gut, kommen wir zu den wichtigen Fakten: Dem stetigen Leser wird bekannt sein, dass für die drei Laufbegeisterten in diesem Frühjahr der Marathon in Düsseldorf als Höhepunkt angesehen werden kann. Aus diesem Grunde galt der heutige Halbmarathon eher als Trainingslauf. Unter diesen Voraussetzungen sind jedoch alle Nordlichter mit ihrem Ergebnis hoch zufrieden.

Bei immerhin 2601 Läufern im Ziel erreichte Holger in einer Zeit von 1:34,41 Stunden den 402. Platz (Platz 89. in seiner Altersklasse) und erstellte damit eine neue Jahresbestzeit für das Jahr 2006 auf dieser Distanz. Christian kam als 450. ins Ziel (Platz 117 in seiner Altersklasse) mit einer Zeit von 1:36,17 Stunden und last but not least Frank, der in den letzten Wochen wegen zahlreicher Auftritte leider nur sporadisch auf Laufwegen anzutreffen war, kam in einer Zeit von 1:41,31 Stunden als 679. ins Ziel (Platz 148 in seiner Altersklasse). Hatte man als Mannschaftsergebnis vor dem Start noch eine Gesamtzeit von knapp über 5 Stunden vor Augen, erreichte man letztendlich doch eine Teamzeit von 4:52,29 Stunden und kam locker unterhalb der 5 Stunden ins Ziel. Das bedeutete den 51. Platz in der Mannschaftswertung von insgesamt 127 Männerstaffeln im Ziel. Hut ab vor dieser Leistung.

Wenn wir demnächst mal wieder unsere Kamera dabei haben, dann bekommt ihr auch wieder neue Bilder zu sehen. Versprochen. Und hier kommt ihr zu dem aktuellen Bericht bei Laufreport.de

29. Halbmarathon in Mörfelden
Es war endlich wieder soweit. Am 12. Februar wurde das Laufjahr 2006 nach diversen Trainingsläufen mit seinem ersten Wettkampf gestartet. Traditionell geschieht das in Mörfelden (Walldorf). Diesmal war es der Halbmarathon, der die Saison eingeläutet hat. Die Veranstaltung war mal wieder sehr erfolgreich. Insgesamt kamen 443 Läufer ins Ziel und beide (!!!) Streckenrekorde wurden gebrochen. Dazu aber mehr hier

Die beiden Nordlichter Christian Proföhr und Holger Wulff waren auch am Start und wollten sich mit einer Km-Durchschnittszeit von 4:45 Minuten auf das Marathontempo in Düsseldorf einstimmen. Und das ist wirklich ideal gelaufen. Beide hielten das Tempo bis zum Ziel durch, auch wenn Christian zwischendurch einen kleinen Durchhänger hatte. Aber das passiert halt mal am Anfang der Vorbereitung.

Christian kam als 170. mit einer Zeit von 1,39:56 Stunden als 46. seiner Altersklassse, Holger als 166 mit einer Zeit von 1,39:37 Stunden als 35. seiner Altersklassse ins Ziel.

Für einen Jahresstart sind das schon sehr beachtliche Ergebnisse und machen Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr 2006.

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