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Silvesterlauf Frankfurt

Kurz vor Ende des Jahres am 31. Dezember 2005 waren die Nordlichter noch einmal aktiv. So zog es Frank Kettler nebst Familie hinaus zur Commerzbank Arena nach Niederrad, wo der 27. Silvesterlauf stattfinden sollte. Im Gegensatz zu 2004 mußte Spiridon Frankfurt eine recht starke Teilnehmereinbuße hinnehmen, die man sicherlich zu einem bestimmten Anteil den widrigen Wetterverhältnissen in die Schuhe zu schieben hat. 1350 Finisher verbuchte man bei der 27. Auflage, während es 2004 noch knapp über 2000 waren. Hier der Bericht von Frank Kettler:

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer dichten Schneedecke (teilweise bis zum Knöchel tief) ging es um 11 Uhr vor der Commerzbank-Arena mit dem Ignaz-Schülerlauf über 2 km los. Ohne Training gingen da Lukas (M7) und Klara (W9) an den Start. Die Altersklasse M7 gibt es dort gar nicht,sodass Lukas schon bei den älteren mitlaufen musste. Er machte seine Sache aber sehr gut und kam nach 10:39 min. als 6. seiner Altersklasse ins Ziel. Kurz danach kam auch schon Klara mit 11:15 min. als 7. ihrer Altersklasse. Sie hatte während der ganzen Zeit allerdings mit Seitenstechen zu kämpfen, kein Wunder ohne Training.

Um kurz nach 12 dann der Hauptlauf über 10 km. Hier starteten Veronika und ich, Frank Kettler. Veronika ging ohne größere Ambitionen an den Start, da sie auch wenig trainiert hatte, sie wollte einfach nur ankommen. Doch mit ihrer Zeit war sie sehr zufrieden. Immerhin lief sie netto 56:50 min. und wurde damit 38. in der W35 Altersklasse. Eine tolle Leistung.

Ich lief mein Rennen sehr konstant und hatte auch relativ wenig Probleme mit dem hohen Schnee,"dank" meines hohen Gewichtes bohrte sich jeder Schritt tief in den Schnee, sodass ich garnicht wegrutschen konnte! Veronika hatte da mehr Probleme. Ich lief die erste Hälfte in 21:34 min. und die 2. in 21:45 was eine Endzeit von 43:19 min. ergibt. Damit wurde ich Gesamt-274. bei 1315 Finishern und in meiner Altersklasse M35 kam ich als 64. an, was mir noch 37 Punkte beim Main-Lauf-Cup sichert. Leider erfuhren wir auch schon kurz nach dem Zieleinlauf einen möglichen Grund für unseren guten Zeiten (meine hätte sogar persönliche Jahresbestzeit bedeutet!): Angeblich wurde die Strecke falsch vermessen, und das bei einem Lauf wie diesem! Waren da etwa wieder die Vermesser aus Bonames am Werk? Die offizielle Wertung steht also immer noch aus.Egal,selbst wenn die Strecke ca. gute 300m,wie angenommen, zu kurz war und ich ca. 1:30 min. länger gebraucht hätte, wäre ich immer noch unter 45 min. geblieben und auch das wäre bei diesen Bodenverhältnissen eine akzeptable Zeit.

Mein Augenmerk richtet sich jetzt auf die Vorbereitung zum Düsseldorf-Marathon und in der ersten Jahreshälfte auf die Läufe im Main-Lauf-Cup.

Anmerkung vom Webmaster zu Thema "Streckendistanz Silvesterlauf": Endlich hat es Spiridon geschafft, die Laufstrecke zu vermessen. Und das mit folgendem Ergebnis (laut Homepage von Spiridon): Die Streckenlänge betrug nur 9,3 Km. Ich glaube, das ist Minusrekord und damit wirklich ein Armutszeugnis für solch ein Event. Na ja, kann nur besser werden.

New York Marathon 2005

Nachdem ich, Frank Kettler, am Donnerstagabend Ortszeit in NY eintraf und dann noch 2 interressante Tage in der Stadt erlebte,ging es am Sonntagmorgen 6 Uhr Ortszeit mit dem Bus Richtung Start auf die Verrrezano-Bridge.Bereits um 7.30 waren wir dort,d.h. also noch rund 2,5 Std. bis zum Start.

Die vergingen aber im Flug mit frühstücken, Getränkeaufnahme, einschmieren, mehrmaligem Toilettenaufsuchen usw. Pünktlich um 10.10 fiel dann der Startschuss für das Hauptrennen mit ca. 37.000 Läufern.Die Brücke lag noch im Nebel,aber es waren schon ca. 14 Grad zu dem Zeitpunkt.Kurz bevor ich über die Startlinie ging,musste ich noch mal ins Gebüsch,ein paar Gramm loswerden,ich war also bestens hydriert.So gut ,dass ich schon auf der Brücke bei km 2 ein nächtes Mal rechts ran musste,das ist mir bei einem Wettkampf auch noch nie passiert! Da die ersten Kilometer auf die Brücke recht stark bergauf gingen,es natürlich recht eng war und ich auch noch pinkeln musste waren die ersten 5 km mit einer Zwischenzeit von 29:24 sehr langsam.Mein Plan war,die 5 km durchschnittlich in 28:00 zu laufen, um am Ende unter 4 Std. zu bleiben.

Leicht nervös habe ich dann also das Tempo leicht angezogen,um die verlorene Zeit wieder einzuholen.Ein Fehler,wie sich später herausstellte ! Ich lief die 10 km bis zum 15 km-Punkt in 53:30,fühlte mich aber gut dabei.Die Stimmung war mittlerweile wahnsinnig,über 2 Millionen Menschen an der Strecke,der Veranstalter sprach später von einem neuen Besucherrekord.Das lag wohl nicht zuletzt auch an dem herrlichen Wetter.

Mittlerweile schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.Für uns Läufer war es aber mit über 20 Grad in der Sonne viel zu warm ! Zu diesem Zeitpunkt störte es mich allerdings noch nicht.Ich habe wieder etwas langsamer gemacht und war schließlich mit einer Zeit von 1:57:01 beim HM-Punkt auf der Pulaski-Bridge und damit genau 5 Sekunden langsamer als bei meinem ersten Marathon in New York 1999.Also genau im Plan.Auf der Brücke sah ich schon den ersten kollabierten Läufer am Rand liegen,das war natürlich nicht sehr motivierend.Kurze Zeit später begann auch bei mir das „Drama“.Ich merkte das die Beine,im speziellen eigentlich nur die Oberschenkel,immer schwerer wurden,hoffte allerdings das sich das wieder gibt.Ich war auch bestens hydriert,hatte bis dahin wirklich jeden Getränkestand angelaufen (und in NY gibt’s alle 1,5 km einen!!) und 1-2 Becher Wasser oder Gaterade getrunken.Trotzdem brannten die Oberschenkel immer mehr,zudem kamen immer wieder diese fiesen kleinen Anstiege an den Brücken.

Ich wollte mich erstmal nach Manhattan retten,weil ich wusste das dort der größte Zuschauerandrang ist,um mich dann von der begeisterten Menge tragen zu lasse.Den 25km-Punkt passierte ich bei 2:19:57,also immer noch im Soll.Jetzt ging es die 5th Avenue hoch durch eine Menschenwand,wie ich sie noch nie gesehen hatte.Leider half das meinen Beinen nur bedingt,ich bekam mittlerweile die ersten Krämpfe.Bei km 28 war die sogenannte Power-Gel-Station.Ich schnappte mir 3 Stück und zog sie mir rein.Meine letzte Hoffnung!!!Auch trank ich mittlerweile wie ein Kamel,obwohl ich überhaupt keinen Durst verspürte und ich auch das Gefühl hatte,bald überzulaufen.Trotz alledem erreichte ich die 30km-Marke bei 2:48:40. Immer noch im Soll,ich gab die Hoffnung nicht auf,doch noch unter 4 Std. zu bleiben.Allerdings währte diese Hoffnung nur bis km 32 und dem Anstieg an der Brücke rauf in die Bronx.Da zerriss es mich dann endgültig ! Spätestens jetzt war klar,das ich über 4 Std. bleibe.

Mit einem gesunden Menschenverstand hätte ich hier aussteigen müssen.ABER DOCH NICHT IN NEW YORK !!!!! Scheiß egal,dachte ich,die Zeit ist schnuppe,Hauptsache ankommen! Ich nahm also den Reserve-Gang, trank weiter wie ein Kamel (am Ende waren es gefühlte 4-5 Liter während des Laufes und 2 Liter vorher) und der Kampf gegen die Mauer und den Schweinehund begann!Die nächsten 5 km lief ich in 30:53.Wir waren mittlerweile beim Central-Park angekommen und die Stimmung unter den Zuschauern war auf dem Siedepunkt.Leider konnte ich es nicht geniessen,hatte einfach zuviel mit mir selbst zu tun.Geschüttelt von Krämpfen in den Oberschenkeln erreichte ich die 40 km-Marke in 3:53:51,brauchte also für die letzten 5 km über 34 min. Kurz danach waren die Schmerzen so groß,das ich erstmals gehen musste und es trat dann natürlich das ein,was ich befürchtet hatte: Jetzt geht gar nichts mehr!Ich versuchte noch 2-3 mal wieder zu laufen,aber es machte keinen Sinn.Ich walkte bis zum Ziel,völlig am Ende mit den Kräften schleppte ich mich den letzten kleinen Anstieg hoch und wankte bei 4:12:38 (netto) als 12306. von ca. 37000 Startern durchs Ziel.Ich brauchte also 70 Minuten für die letzten 10 Kilometer ! Total erschöpft saß ich fast eine Stunde am Wegesrand bevor ich dann den Heimweg zum 2 Kilometer entfernten Hotel antrat.Hier ging es erstmal in eine heisse Badewanne.Langsam erholte ich von den Qualen.

Heute,3 Tage nach dem Lauf,habe ich immer noch sehr schwere Beine,bin aber trotzdem stolz,dass ich nicht aufgegeben habe.Werde mich jetzt 2 Wochen erholen,bevor ich dann wieder mit dem Training anfange.Und wenn mich jemand nach den Gründen meines Einbruchs fragt,werde ich sagen: Gut trainiert und gut hydriert war ich,daran lag es nicht.Ich glaube, es war eine Mischung zwischen Magnesiummangel,zu hohen Temperaturen,zu schnell zwischen km 5 und km 15 oder einfach nur einer schlechten Tagesform. Trotzdem habe ich in New York ein neues Laufmotto für mich entdeckt : NO PAIN – NO PROUD (kein Schmerz-kein Stolz) Selten war ein Spruch treffender als bei diesem Lauf.

Jetzt freue ich mich auf den Marathon mit meinen Freunden Holger und Christian in Düsseldorf.Momentan denke ich (ganz ehrlich !),das wird mein 11. und letzter sein.Aber das habe ich 1994 in Berlin auch schon gesagt.......

24. Messe Frankfurt Marathon

Es sollte ein großes Fest für die Nordlichter sein. Auch wenn im Endeffekt mit Holger Wulff nur ein Nordlicht an den Start ging (Günther Horstmann und auch Gastläufer Dirk Stahlberg verzichteten verletzungsbedingt kurzfristig auf einen Start), so waren mit Christian und Anke Proföhr, Frank Kettler und Sohn Lukas und Superfan Viktoria mit Kollegen doch zahlreiche Glücksbringer an der Strecke. Leider konnte ich die in mich gesteckten Erwartungen nicht erfüllen - anstatt einer Zielzeit von unter 3:30 Stunden gab es diesmal für mich bei meinem 2. Marathon in diesem Jahr nicht mal eine Medaillle, sondern ich mußte nach knapp 29 Km den Lauf abrechen. Leider.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Zusammen mit insgesamt 10.946 weiteren Mitstreitern (Rekord !) ging es vor dem MesseTurm um 11 Uhr auf die Reise. Die ersten Zwischenzeiten waren so ganz nach meinem Geschmack. 5 Km nach 24:24 Minuten, 10 Km nach 47:28 Minuten, es folgten die 20 Km bei 1:35,26 Stunden und auch der Halbmarathon war noch richtig in der Zeit (1:40,51 Stunden). Danach ging es dann aber stetig bergab: Eine Verletzung, die mich seit ungefähr Km 10 behinderte, wurde immer schmerzhafter. Zwar kam ich noch in der Zeit bei 25 Km an (2:00,18 Stunden), danach gab es jedoch Gehpause nach Gehpause und bei Km 29 entschied ich mich für die Straßenbahn, die einladend parallel zur Laufstrecke fuhr, als bessere Alternative.

24 Stunden nach dem Lauf kann ich nicht gerade behaupten, dass ich mich supergut fühle, aber in Anbetracht der Verletzung war es die richtige Entscheidung. Immerhin habe ich mich 1992 auch ins Ziel gequält und war dann anschließend 6 Wochen sportuntauglich. Heute geht es mir wieder körperlich gut, na ja, es waren ja auch nur 29 Km. Jetzt heißt es erst einmal Ausspannen und dann geht es mit neuem Elan in das nächste Jahr, wo dann im Mai in Düsseldorf hoffentlich wieder das Ziel erreicht wird.

Und bald ist ja auch Weihnachten...

Wer mehr vom Marathon Frankfurt lesen will, geht auf die Homepage des Veranstalters.

3. Hexenlauf Weißkirchen

Zum Abschluß der Laufsaison hat Christian zum ersten Mal seit gut 20 Jahren an einem 5 KM Lauf teilgenommen. Christian wollte unter 19,30 Min. laufen. In einem leicht profilierten Gelände und durch den Regen der letzten Nacht aufgeweichten Strecke konnte er sein Ziel auch tatsächlich umsetzen. In einer Zeit von 19,20 Min. wurde Christian 2. in der Gesamtwertung. Am Start waren 36 Läuferinnen/Läufer.

Nun haben die Nordlichter für die kommende Saison wieder ein neue Bestzeit, die es gilt zu toppen. Mehr dazu unter www.hexenlauf.de

13. Offenbacher Mainuferlauf

Zum Abschluß der Main-Lauf-Cup Serie stand wieder einmal der Offenbacher Mainuferlauf auf dem Programm. Am 16. Oktober 2005 standen auch 2 Nordlichter am Start, nur zwei, weil sich Christian Proföhr noch kurz vor dem Lauf eine Verletzung zugezogen hatte. Gute Besserung auf diesem Wege. Folglich startete Frank Kettler beim Halbmarathon und ich, Holger Wulff, war beim 10er am Start.

Bei sehr guten äußeren Bedingungen wurden beide Läufe pünktlich "angepfiffen". Zuerst ging es um 9 Uhr bei Halbmarathon auf die Strecke. Frank nutzte die Distanz für einen letzten Härtetest vor New York in 3 Wochen. Zwar ging er nach einem langen Auftritt in der Nacht davor mit seiner Band Fullstop recht unausgeschlafen an den Start, konnte aber seine Erwartung sogar noch übertreffen. Wahrscheinlich war er auch noch von den Bundesligaergebnissen des Vortages motiviert, immerhin konnten seine Bayern den Angriff des HSVs auf die Tabellenspitze gerade noch mal so abwehren. Frank kam nach 1:39,12 Stunden als 172. der Gesamtwertung (und damit 32. seiner Altersklasse M35) von insgesamt 594 Finishern ins Ziel und lag damit nur xxx über seiner persönlichen Bestzeit.

15 Minuten später um 9:15 Uhr kam dann mein großer Auftritt. Nach etlichen ernüchternden Auftritten und Zeiten beim MLC, besonders über die 10 Km Strecke, konnte ich endlich wieder an die Form des letzten Jahres anknüpfen. Vorsichtig auf den ersten 5 Km, dann aber doch angriffslustig, kam ich mit einer Endzeit von 39:15 Minuten als 30. der Gesamtwertung (und damit 10. meiner Altersklasse M35) von insgesamt 311 Finishern ins Ziel.

Damit habe ich nicht nur meine persönliche Jahresbestzeit erzielen können, sondern auch den vereinsinternen Rekord für 2005 aufgestellt, der bisher noch bei 39:21 Minuten lag. Nicht nur die Zeit, sondern auch meine persönliche Verfassung nach der Zielankunft machen mir sehr große Hoffnungen, beim Frankfurt Marathon die Schallgrenze von 3:30 Stunden zu unterbieten. Warten wirs ab...

12. Bad Homburger Kurparklauf

Bei kühlen und neblig-feuchten 13 Grad gingen heute, Sonntag den 9. Oktober 2005, um 10.30 Uhr ca. 250 Läufer auf die 4 mal 2,5 km rund um den Kurpark mit Start und Ziel vor dem Kasino. Eine Live-Band spielte auf und auch einige Zuschauer säumten den Start- und Zielbereich.Die Strecke ist recht eben,lediglich 2 kleine „Wellen“ machten den Läufern das Leben etwas schwerer.Ich,Frank Kettler,hatte mir für den letzten 10km-Lauf vor meinem Marathon in New York eine Zeit „deutlich unter 45 min.“ vorgenommen.Die ersten beiden Runden absolvierte ich in 10:55,bzw. 11:00 min,sodass ich nach 5 km eine 21:55 auf der Uhr stehen hatte.Leider war die 3. Runde mit 11:21 min. etwas zu langsam um meine Jahresbestzeit anzugreifen.In der 4. Runde konnte ich nochmal ein bisschen beschleunigen und eine 10:53 min. Zeit erlaufen.Damit war ich im Ziel mit meinen 44:09 min. und einem 55.Platz (von 248) in der Gesamtwertung nach einem unspektakulären Lauf recht zufrieden und freue mich jetzt auf ein Wiedersehen mit den anderen beiden Nordlichtern beim letzten Vorbereitungswettkampf am 16.10. in Offenbach.

35. Griesheimer Strassenlauf

Zum letzten Mal fand am 3. Oktober 2005 der Griesheimer Strassenlauf in der gewohnten Form statt. Aufgrund von Anwohnerbeschwerden, wird es diesen Lauf nicht mehr geben. Ob es überhaupt weitergeht ist fraglich.

Diesmal ging nur ein Nordlicht an den Start, um am "Finale" teilzunehmen. Christian Proföhr war das 4. Mal dabei. Im letzten Jahr verfehlte Christian nur knapp die 40 Min. Schallgrenze. Diesmal sollte es nun klappen - es war ja auch die letzte Chance!

Christian ging gut vorbereitet in das Rennen. Nach 5 KM hatte Christian eine Durchgangszeit von 19,57 Min., was berechtigte Hoffnung aufkommen ließ die avisierte Endzeit zu packen. Bei recht guten Wetterbedingungen (ca. 14 Grad) ließ Christian auch auf den zweiten 5 KM nichts anbrennen und kam mit 39,53 Min. als 41 der Gesamtwertung ins Ziel.

Mehr Infos findet ihr bei Laufreport.de

15. Rodheimer Volkslauf

Am 24. September fand der 10 Kilometerlauf in Rodheim bei Rosbach statt. Ich, Holger Wulff war zum 3. Mal in Folge am Start. Leider konnte ich auch bei dieser Veranstaltung nicht an mein Vorjahrsergebnis anknüpfen (39:15 Minuten und ein 13. Platz in der Gesamtwertung). Aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und merke, das die Formkurve nach oben zeigt. Hoffentlich rechtzeitig zum Marathon in Frankfurt.

Der Kurs verlief exakt wie im letzten Jahr, erst ging es 2 Km leicht bergauf, dann ein "Auf und Ab" durch die "Rodheimer Berge", bevor es dann wieder in Richtung Stadion geht, diesmal als Belohnung leicht bergab.

Ich hatte mir vorgenommen, mindestens die 41 Minutengrenze zu knacken, so bin ich auch recht forsch angegangen, um nicht so viel Zeit zu Beginn zu verlieren. Nach 5 Km hatte ich etwas mehr als 20 Minuten auf der Uhr, war jedoch schon ziemlich kaputt. Der steile Anstieg zwischen Km 5 und Km 6 raubte mir dann endgültig allen Mut. Ich fiel bis Km 8 zeitlich ziemlich zurück und wollte die Laufschuhe schon an den Nagel hängen. Zum Glück kamen dann die letzten 2 Km, auf denen ich doch mehr Zeit als erwartet gut machen konnte.

Kurs vor der abschließenden Stadionrunde wußte ich, dass ich es doch schaffen würde. Die Uhr blieb stehen bei 40:42 Minuten, ich wurde 25. in der Gesamtwertung (bei 175 Läufern im Ziel und damit 8. in der M35 Altersklasse) und war sehr froh über eine neue persönliche Jahresbestzeit über 10 Km. So kann es eigentlich weiter gehen.

Als dann noch das Ergebnis HSV-Bayern (2:0 !!!) durchgegeben wurde, wußte ich, es wird ein schöner Abend :--)))

6. Halbmarathon in Rodenbach

Mit 180 Voranmeldungen im Halbmarathonlauf (Start 14.45 Uhr), 60 Voranmeldungen über zehn Kilometer (14.00 Uhr) und 70 Voranmeldungen über fünf Kilometer (13.30 Uhr) wurden die Erwartungen des ausrichtenden SSC Hanau-Rodenbach übertroffen. "Am Veranstaltungstag melden gewöhnlich weitere 50 Prozent nach, so dass wir mit fast 500 Startern rechnen können", erklärte Organisationsleiter Harry Arndt, der für jeden Halbmarathonläufer mit einem Erinnerungspokal einen besonderen Anreiz schuf.

Auch Christian Proföhr war einer der 303 Finishern des Halbmarathons. Christian hatte sich ein sehr ambitioniertes Ziel gesetzt. Er wollte erstmalig den HM unter 1 Std. 30 Min. laufen! Entsprechend wurde das Rennen auch angegangen.

Bei sehr warmen 23 Grad wurden die ersten Kilometer teilweise im 4 Min/KM angelaufen. Ab KM 5 fand Christian seinen gewünschten Rhythmus von 4,15 Min./KM. Nach 10 KM blieb die Uhr bei 42,10 Min. stehen. Eigentlich zu schnell für die avisierte Endzeit. Das zu hohe Anfangstempo machte sich ab KM 14 bemerkbar. Christian fiel es immer schwerer im 4,14 den KM/Min. zu laufen. Teilweise dachte Christian an Aufgabe, aber es war immer noch möglich eine neue pers. Bestzeit und damit verbunden einen neuen Nordlichter Rekord zu laufen. Die letzten Kilometer gingen an die Substanz, aber alle Mühen haben sich gelohnt. Im Ziel blieb die Uhr bei 1.31,36 Std. stehen. Der neue Nordlichter Rekord hat nun Bestand. Christian wurde 40ter von 303 Finishern (5 Platz in AK M40 von 51 Finishern).

Mer zu der Veranstaltung gibt es hier

1. Limes Landschaftslauf in Bad Homburg (an der Saalburg)

Der 1. Limes-Landschaftslauf am 18. September 2005, der von den Rotary-Clubs Saalburg-Taunus und Usingen sowie dem Inner-Wheel-Club Bad Homburg organisiert wurde, führte über 10 Römische Meilen (1 römische Meile = 1,478 m) rund ums historische Saalburg-Kastell. Start war um 9:30 Uhr bei herrlichem Wetter direkt vor der Saalburg. Von dort ging es zunächst auf einer Schleife um die Saalburg und nach der Überquerung des ehemaligen Limes-Walls über die Brücke der Saalburg-Chaussee weiter in Richtung Lochmühle. Der Wendepunkt befand sich dann in Friedrichsdorf, ehe es von dort wieder zurück zum Ziel ging. Auf der gesamten Strecke mußten die Teilnehmer(innen) eine Höhendifferenz von etwa 300 m (!) bewältigen.

Ich, Holger Wulff, war als einziges Nordlicht am Start. Da mich nicht nur die sehr anspruchsvolle Strecke, sondern auch die historische Umgebung reizte, war die Veranstaltung also prädestiniert für mich. Und es hat sich für mich wirklich gelohnt. Immerhin erreichte ich als 7. Läufer in einer Zeit von 1:07,38 Stunden das Ziel und kam damit sogar in meiner Altersklasse M35 als 2. aufs Treppchen (das Schlemmertütchen werden wir uns schmecken lassen !). Zwar lief ich auf der ersten Hälfte der "Spitzengruppe" noch ein wenig hinterher, konnte dann aber beim Anstieg Läufer um Läufer "einfangen" und mich so noch auf den 7. Platz vorschieben. Wieder einmal hat sich mein Trainingsgebiet zwischen Nidda und Preungesheim also bezahlt gemacht.

33. Internationaler Volkslauf Mühlheim

Am Sonntag, den 04. September 2005, waren wieder zwei Nordlichter beim MLC im Einsatz. Holger hat es vorgezogen seine persönliche Marathonvorbereitung für zwei Wochen nach Italien zu verlegen, um dann gut austrainiert und gebräunt den Frankfurt Marathon Ende Oktober in Angriff zu nehmen.

Frank Kettler lief einen weiteren Halbmarathon zur Vorbereitung auf den NY-Marathon im November.

Der Start über den HM erfolgte pünktlich um 9.00 Uhr und verlief fast durchgehend in den umliegenden schattigen Wäldern. Frank hatte sich vorgenommen unter 1 Std. 45 Min. zu bleiben. Aus Franks Sicht verlief der Lauf wenig spektakulär, bis auf die Tatsache, dass bei KM 9 Frank sich ein wenig verlaufen hatte. Die Orientierungslosigkeit hielt aber nur kurz an, sodass nach kurzer Zeit die Verfolgung der anderen Läufer wieder aufgenommen werden konnte. Nach guten 1.43,27 Std. erreichte Frank als 102 von 248 Startern das Ziel. Frank selbst war zufrieden mit dem Erreichten, denn er blieb unter den avisierten 1,45 Std.

Christian Proföhr hatte sich in Mülheim für die 10 KM Distanz entschieden. Da Christian dieses Jahr keinen Marathon mehr in Angriff nehmen wird, pendelt er zwischen HM und 10 KM Starts. Als Ziel sollte mal wieder eine Zeit unter 41 Min. erreicht werden und bei optimalen Verlauf die pers. Bestzeit für Mühlheim aus dem Vorjahr (40,38 Min.) unterboten werden. Um 9.20 Uhr fiel der Startschuss für die 10 KM-Strecke. Christian erwischte einen sehr guten Tag und lief mit einer Gruppe aus 7 Leuten bestehend mehr oder weniger das ganze Rennen zusammen. Der erste Kilometer wurde noch in 4,12 Min. absolviert. Danach gab die Gruppe richtig Gas und hatte eine 5 KM-Durchgangszeit von 20,20 Min. Selbst diese gute Zwischenzeit konnte auf den zweiten 5 KM noch verbessert werden, sodass Christian in 39,57 (der letzte KM wurde in 3,36 Min. gelaufen!) Min. im Ziel war.

In der Gesamtwertung belegte Christian den 16. Platz bei 249 Startern. Des weiteren gelang es ihm in dieser Saison erstmalig aufs Treppchen im MLC zu kommen. Er wurde 2. in der Altersklasse M40 bei 31 Startern. Es scheint, dass alle Nordlichter mit Ihren Vorbereitungen auf dem richtigen Weg sind, um ihre angestrebten Ziele für den Herbst zu erreichen.

8. Stauseelauf in Schotten

Ein denkwürdiges Ereignis: Am Freitag Abend starteten um 18:35 Uhr in Schotten in der Wetterau am dortigen Stausee nicht nur 3 altbekannte männliche Nordlichter, sondern erstmals auch eine Frau im Trikot der Nordlichter.

Um den schönen Stausee in herrlicher Natur mußten die Halbmarathonläufer 4 mal herum, die "10er" lediglich zweimal. Zum Glück kam bei sehr gutem Läuferwetter keine Eintönigkeit auf, denn der See liegt wirklich herrlich und die Veranstalter hatten sich viel Mühe gegeben. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Und das lag nicht nur an den Ergebnissen.

Veronika Kettler, ja der Nachname kommt euch zu Recht bekannt vor - startete in ihrem ersten Rennen 2005 auf der 10 Km Distanz. Ins Ziel kamen 206 Läufer und Läuferinnen und Veronika belegte in einer Endzeit von 54:00 Minuten einen hervorragenden 7. Platz in ihrer Altersklasse W35. Mit ein bißchen mehr Training hätte es eventuell schon für einen Podiumsplatz gereicht. Aber wahrscheinlich hat ihr Mann Frank das Training ein wenig schleifen lassen. Wer weiß ? Jedenfalls gaben sich die weiteren weiblichen Fans alle Mühe, Veronika vor dem Start aufzumuntern. Mit Erfolg.

Bei den Männern beim parallel anstehenden Halbmarathon lief heuer quasi alles wie gewohnt. Christian vor Holger und vor Frank. Allerdings waren alle 3 mit ihren Zeiten sehr zufrieden.

Christian und ich waren auf den ersten 15-16 Km auf einer Höhe. Nach sehr guten Zwischenzeiten (10 Km bei 43:47 Minuten) wußten wir, dass heute etwas Besonderes möglich war. Leider konnte ich das Tempo von Christian zum Schluß nicht mehr ganz mithalten. So war es auch Christian gegönnt, am Ende den alten Nordlichterrekord von mir aus dem März 2005 um 5 Sekunden (!) zu verbessern. Christian kam in einem sehr gut besetzten Feld (Siegeszeit immerhin 1:10 Stunden, 283 Läufer im Ziel) als 59. der Gesamtwertung mit einer Zeit von 1:32,10 Stunden ins Ziel.

Aber auch ich komme nach meiner Verletzung im Sommer so langsam wieder in Fahrt. Die Zeit von 1:32,26 Stunden (Platz 63 der Gesamtwertung) ist nur knapp unterhalb meiner Bestzeit und macht mir große Hoffnungen für die weiteren Wettkämpfe im Herbst.

Und last but not least kam Frank als 121. ins Ziel und verbesserte damit seine Jahresbestzeit um knapp 2 Minuten auf 1:41,26 Stunden. Nach einer Durststrecke im Urlaub sieht man bei Frank auch endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Für New York gerade rechtzeitig.

Nach der anstrengenden Veranstaltung reichte es in Schotten leider nur noch für ein Bierchen und einen ruhigen Plausch beim dortigen Griechen. So richtig abgefeiert wurde erst am Samstag auf der "Traumwiese" bei Familie Kettler. Dort hatten wir dann auch genügend Zeit, noch mal über den Lauf des vergangenen Tages zu philosophieren. Leider wurde an diesem Abend noch nicht über die Kleiderordnung für zukünftige Treffen verhandelt, aber wenn ich mir das Bild rechts so angucke, dürfte bei der nächsten internen Abstimmung des Vorstands auf jeden Fall ein Oberteil nicht mehr erlaubt sein. Immerhin sind wir Nordlichter (und bevorzugen die Raute)!

16. Karbener Stadtlauf

Das erste Mal liefen die "Nordlichter" beim Stadtlauf in Karben im Stadtteil Klein-Karben mit. Einen guten Überblick über diese sympathische Gemeinde in der Wetterau verschaffte uns die Teilnahme, denn sowohl der Halbmarathon als auch der 10 km-Lauf führten mehrmals durch die Stadt. Die Strecke war weitgehend flach, lediglich kurz vor der "Innenstadt" galt es einen Hügel zu besteigen, und asphaltiert und der attraktive Citykurs war für die Halbmarathonis viermal und für die 10km Läufer zweimal zu durchlaufen.

Bei Dauerregen (jedoch waren die Temperaturen von 15-19 Grad Celsius nahezu optimal) gingen die 3 Nordlichter Frank Kettler (zurück aus dem Trainingslager an der Ostsee), Holger Wulff und Christian Proföhr am Sonntag um 9:00 Uhr beim Halbmarathon an den Start. Immerhin ist diese Distanz eine gute Gelegenheit, sich auf den Marathon im Herbst vorzubereiten. Erst auf der letzten Runde ließ das Sauwetter ein wenig nach und es blieb bis zum Abschied am Vereinsheim trocken. Leider wurden durch dieses bescheidene Wetter nicht viel Fans an den Streckenrand gelockt.

Nach 21,1 Km durchlief Christian Proföhr in persönlicher Bestzeit als erster der Nordlichter das Ziel. Die Uhr blieb stehen bei 1:33,37 Stunden. Christian wurde 34 bei 200 Läufern im Ziel.

Gleich dahinter kam ich, Holger in den Zielbereich in einer Zeit von 1:34,17 Stunden als 35.

Frank, der noch bis weit in die Nacht mit seiner Band Fullstop Musik machte, erreichte nach 1:46,41 Stunden als 86. der Gesamtwertung das Ziel. Nach seinem, wie er selbst sagte, Debakel in Neustadt in Schleswig-Holstein, befindet er sich also auch wieder auf dem Weg zu besseren Zeiten.

Mit der Mannschaftsleistung kann man wieder einmal sehr zurieden sein, immerhin waren wieder 3 Nordlichter am Start. Leider war Günter Horstmann diesmal nicht am Start.

In den nächsten Tagen folgt ein ausführlicher Bericht bei Laufreport.de

29. Hausener Volks-Waldlauf

Am 31. August 2005 waren wir mit 3 Startern beim Volks-Waldlauf in Hausen/ Obertshausen. Bei für diese Jahreszeit fast schon idealen Wetterbedingungen (die Temperatur lag zwischen 18 und 25 Grad Celsius, dazu schien die Sonne) nahm Christian Proföhr am 10 Km Lauf teil, Günther Horstmann und ich, Holger Wulff, starteten beim Halbmarathon.

Beim 10 Km Lauf kamen 480 Läufer/innen ins Ziel. Christian belegte den 55. Platz in einer Zeit von 41:27 Minuten (Platz 14 in seiner Altersklasse M40).

Beim Halbmarathon kam ich in einer Zeit von 1:34,34 Stunden ins Ziel. Bei 476 Läufern/innen im Ziel war das der 60. Platz in der Gesamtwertung (Platz 16 in der Altersklasse M35). Günter, immerhin zwei Wochen ohne Training, erreichte in einer Zeit von 1:40,43 Stunden den 110 Platz in der Gesamtwertung (Platz 22 in der Altersklasse M40). Ausführliche Ergebnisse gibt es bei Volkslauf.de

Besonders die beiden Halbmarathonstarter waren mir ihren Leistungen sehr zufrieden. Beide bereiten sich momentan auf den Frankfurt Marathon im Oktober vor und nutzen diese Wettkämpfe zur Vorbereitung. Christian wirkte mit seinem Ergebnis zwar nicht unzufrieden, hatte wohl aber ein wenig mehr erwartet. Widrige Umstände beim Start und auf den ersten zwei Kilometern machten jedoch eine bessere Zeit zunichte. Trotzdem war es für alle Beteiligten ein schöner Wettkampf, wenn sich auch diesmal die weiblichen Nordlichter ein wenig rar machten. Wir hoffen auf die nächsten Wettkämpfe.

11. Abendwaldlauf in Mörfelden

Am 16. Juli 2005 stand zum ersten Mal im Rahmen des Main-Lauf-Cups ein Volkslauf in Mörfelden auf dem Programm. Auch dieser Lauf ging über 10 Km und fand, wie der Name es schon sagt, erst am Abend um 18:30 im Waldgebiet nahe des Waldstadions in Mörfelden statt. Bei einer Rekordbeteiligung mit 305 Teilnehmern fanden neben den beiden Nordlichten Christian Proföhr und Holger Wulff auch zahlreiche Fans den Weg ins Stadion. So war extra für diese Veranstaltung Mutter Wulff aus Lübeck nach Frankfurt angereist und sollte neben den übrigen begeisterten mitgekommen Familienmitgliedern ihre Anreise nicht bereuen.

Bei heißem Wetter, jedoch zum Glück auf einer schattigen Strecke, gingen in Mörfelden zwei Nordlichter gegen 18:30 an den Start. Nach zwei Stadionrunden ging es für knapp 9 Km auf eine Waldrunde. Bereits nach weniger als 45 Minuten kamen wir zwei mit erwartungsgemäßer Zeit wieder aus dem Wald ins Stadion zurück, wo noch eine weitere Runde zu absolvieren war. Christian belegte in einer Zeit von 41:37 Minuten den 58. Platz in der Gesamtwertung (Platz 13 in der Altersklasse M40), ich selbst erreichte mit einer Zeit von 42:33 Minuten den 75. Platz in der Gesamtwertung (Platz 14 in der Altersklasse M35). In Anbetracht der Wetterbedingungen sind wir zwei mit unseren Leistungen doch sehr zufrieden und das Rahmenprogramm sowie die zahlreichen Familienmitglieder ließen diesen Ausflug doch zu einer schönen Veranstaltung werden.

13. Reutlinger Altstadtlauf

Am 2. Juli 2005 nahmen Christian und ich im Rahmen der 2. Nordlichter Sommertour (einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr natürlich auf unserer Homepage) am 13. Altstadlauf in Reutlingen teil. Der 10 Km Volkslauf bestand aus einer "Altstadtschleife" von 2,5 Km, die 4 mal durchlaufen werden mußte. An der Strecke spielten diverse Musikbands und viele Zuschauer machten eine geniale Stimmung, was einem das Leben laufend auf 2 Beinen durch die Altstadt sehr erträglich machte. Beim Warmmachen wurden wir sogar noch von einem Offiziellen persönlich begrüßt: "Seid ihr die beiden aus Frankfurt ?" - Tja, die Nordlichter haben sich halt schon einen Namen gemacht.

Endlich ging es los: Bei recht angenehmen Temperaturen kämpften wir uns von Runde zu Runde durch die Altstadt und kamen am Ende zwar nicht auf erstklassige, aber der Reise entsprechenden, Zeiten. Immerhin wollten wir danach ja auch noch ein wenig in den Kneipen der Altstadt Spaß haben. Nachdem wir uns in der ersten Runde noch auf einer Höhe bewegten, mußte ich leider ab der zweiten Runde einen Gang zurückschalten. Zwei Wochen Ruhepause vom Laufen sorgten dafür, dass ich doch nicht ganz das Tempo von Christian mitgehen konnte. Christian erreichte also knapp eine Minute vor mir das Ziel und kam bei mehr als 500 Startern und bei 489 Läufern im Ziel auf einen guten 76. Platz in der Gesamtwertung. Seine Endzeit betrug 41:45 Minuten (Platz 17 der Altersklasse M40).

Ich benötigte für die gleiche Strecke eine Zeit von 42:41 Minuten, wurde dafür aber vom "Stadionsprecher" herzlichst empfangen. Ich belegte denr 91. Platz in der Gesamtwertung (Platz 24 in der Altersklasse M35).

Halbmarathon Offenbach

Da ja meine Laufkameraden dieses Jahr noch ein letztes Mal die Nordlichtertour ohne mich vorgenommen haben (siehe auch Bericht), habe ich mich kurzfristig entschlossen am Samstag, den 2.7. um 18 Uhr den Halbmarathon in Offenbach zu laufen. Bei recht warmen, aber noch erträglichen Temperaturen hatte ich mir eine Zeit um die 1:45 Std. vorgenommen.Gelaufen wurde 3mal eine Runde von 7 km durch die Innenstadt mit Start und Ziel vor dem Rathaus. Mit der Startnummer 100 ging ich dann auch hochmotiviert an den Start.

Die ersten Kilometer liefen auch recht flüssig sodass ich bei km 10 eine Durchgangszeit von 48:23 min. hatte. Dort traf ich auch zufällig einen entfernten Arbeitskollegen im Läuferfeld, den in der Skaterszene recht bekannten Stephan Haueisen, der sich jetzt erstmalig auf einen Laufmarathon vorbereitet. Er lief bis ca. km 17 mit mir mit und dann (das sage ich nicht ohne Stolz!) musste er ein wenig abreissen lassen. Ich verlor zwar auf der 2.Hälfte etwa 1 Minute, kam dann aber mit einer Zeit von (netto) 1:43:11 Std. als Gesamt 122. von 353 Läufern ins Ziel. Dieses istein weiterer guter Schritt in Richtung "Hauptsache unter 4 Stunden" für mein diesjähriges großes Ziel,den New York-Marathon im November.

11. Berkersheimer Dorflauf

Am 26.6.05 gingen an einem wünderschönem Sommermorgen pünktlich um 10 Uhr Christian Proföhr und ich, Frank Kettler, an den Start beim diesjährigen 10-km-Lauf in Berkersheim. Im Gegensatz zum Lauf am Mittwoch in Bonames war die Organisation auch hervorragend, vermutlich weil dieser Lauf auch bereits zum 11.Mal veranstaltet wird und zum Main-Lauf-Cup gehört. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und mit einigen kleinen aber auch teilweise langen Steigungen versehen. Da auch eine kleine Fangruppe der Nordlichter an der Strecke stand und uns anfeuerte gingen wir also hochmotiviert an den Start. Christian lief die ersten 2 Kilometer allerdings mit 7:40 Minuten sehr forsch an, vermutlich wollte er so schnell wie möglich seine Tochter im Ziel wiedersehen.

Ich liess es ruhiger angehen und hatte mir eine Zeit um die 45min. vorgenommen. Bei Halbzeit hatte Christian eine Zeit um die 20 und ich eine um die 22 Minuten auf der Uhr. Hier war unser Webmaster auch am Wegesrand und schrie uns noch einmal nach vorne. Christian konnte in der 2. Hälfte das Tempo nicht mehr ganz so hoch halten und lief in 41:35 Minuten als Gesamt-39. und als 9. seiner Altersklasse ins Ziel ein. Ich lief weiter meinen Rhythmus und kam mit 44:39 Minuten als Gesamt-85. bzw. als 20. meiner Altersklasse an und war damit sehr zufrieden. Insgesamt kamen 304 Läufer ins Ziel. Danach saß die komplette Truppe noch mit ihren Fans zusammen und liess

noch einmal den Lauf Revue passieren. Wir hoffen jetzt das bei einer der nächsten Veranstaltungen auch eine weibliche Delegation an den Start geht, die Verhandlungen laufen bereits auf Hochtouren...

(Wir danken den Kamerakindern Anke und Viktoria für die tollen Bilder)

1. Sonnenwendlauf in Bonames

Am Mittwoch, den 22.06.2005, fand um 19.30 Uhr in Bonames "Rund um den Alten Flugplatz" der 1. Jedermannslauf über 10 Kilometer, ausgerichtet von der Werkstatt Frankfurt, statt. An den Start gingen bei wahnsinnigen Temperaturen immerhin knapp über 100 Läufer, darunter auch unser Alterspräsident Christian und unser Partymacher Frank. Und der Lauf war wirklich ein "Jedermannslauf": Unklarheiten beim Start, 10 unterschiedliche Kilometer-Distanzen (!!!), Fehlleitungen des Läuferfeldes (armer Christian), eine Streckenlänger, die sich wohl eher im Bereich der 9 Kilometer befand, nicht ausreichende Getränkeversorgung und eine mieserable Zieleinweisung. Aber immerhin konnte sich beide mal wieder im Wettkampf mit Ihresgleichen messen und waren mit ihren Leistungen zufrieden. Ihre Bestechungsversuche, den Webmaster von einer neuen 10 Km Bestzeit zu überzeugen, schlugen allerdings fehl. Aus diesem Grunde wird auch auf die Zeiten verzichtet. Nicht unerwähnt bleiben sollen aber der 9. Platz von Christian sowie der 20. Platz von Frank in der Gesamtwertung (bei 102 Läufern im Ziel).

1. Herrentunnellauf in Lübeck

Am 11. Juni 2005 habe ich, Holger Wulff, in meiner Heimat am "Elitelauf" (schneller als 55 Minuten) am 1. und wohl einzigen Herrentunnellauf teilgenommen. Der Herrentunnellauf wurde zur Einweihung des Herrentunnels ins Leben gerufen. Der Herrentunnel, der ab August 2005 die marode Herrenbrücke ersetzen soll, besteht aus zwei parallelen Röhren mit einer Länge von jeweils 780 Metern und verbindet den Vorort Siems mit der Innenstadt. Er liegt am tiefsten Punkt 31 Meter unter dem Wasserspiegel der Trave. Das bedeutete für die Aktiven ein Gefälle, aber auch eine Steigung, von 6% über knapp 400 Meter. Da der Tunnel bei dem Lauf 4 mal durchlaufen wurde (dazwischen ging es über ca. 6-7 Km durch Siems), hatten die Läufer insgesamt eine 1,6 Km lange Distanz mit einer Steigung von 6% zu erklimmen. Man kann sich vorstellen, was das für die Flachlandmenschen aus dem Norden bedeutete. Aber auch für mich war dieses eine große Herausforderung. Am Ende kam ich in einer Nettozeit von 42:58 Minuten als 36. von insgesamt 406 Läufern ins Ziel (das war der 15. Platz in meiner Altersklasse M30-40).

Eingebettet war der Elitelauf in einer Reihe von Veranstaltungen, die sich über den ganzen Tag zogen. Leider war es an dem Tag recht nordisch kalt, so dass nicht die gewünschte Stimmung aufkommen wollte. Da sich die Veranstalter aber sehr viel Mühe gegeben hatten, blieben doch recht viele Aktive und Fans vor Ort und schauten sich die diversen Veranstaltungen an. Immerhin wird es dieses Ereignis wohl nicht noch einmal geben, weil der Tunnel ja demnächst für den Autoverkehr freigegeben wird. Für uns Läufer war es damit ein besonderes Erlebnis, den Tunnel vorab zu durchqueren. Und ich habe es genossen, mal wieder in der Heimat zu starten.

17. Frankfurter Volkslauf in Bergen-Enkheim

Am Sonntag, 29. Mai 2005, stand wieder einmal der Hessen-Center Pokal in Bergen-Enkheim zum Greifen nah, aber obwohl mit Frank Kettler und Holger Wulff zwei ambitionierte Nordlichter am Start waren, wurde er einmal wieder einem anderen Läufer überreicht. Aber egal, wir hatten bei sehr schönem und warmen Wetter viel Spaß (das traf in erster Linie für die Zuschauer zu, uns Läufern gefällt es immer ein wenig kühler viel besser).

Frank Kettler war nach seinem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca noch ein wenig erschöpft, dennoch mit seiner Leistung recht zufrieden (stimmt doch, Frank, oder ?). Vor einigen Jahren hatte Frank beinahe schon mal die Finger am Pokal, dieses Mal reichte es mit einer Endzeit von 46:00 Minuten zum 111. Platz (das kostet ja noch einen !!!) in der Gesamtwertung und damit Platz 20 in der Altersklasse M35.

Ich, Holger Wulff, habe leider immer noch nicht die Form des vergangenen Jahres. In der momentanen Verfassung bin ich in Anbetracht der Temperaturen mit meiner Leistung jedoch einigermaßen zufrieden. Die Endzeit von 42:30 Minuten reichte zum 50. Platz in der Gesamtwertung und damit Platz 9 in der Altersklasse M35.

Insgesamt kamen heute 302 Läufer im Ziel an. Nach dem 3. Main-Lauf-Cup Event innerhalb von einer Woche freuen wir uns jetzt auch mal wieder auf einige Wochenenden, wo wir ausschlafen können. Ende Juni geht es dann weiter in Berkersheim.

20. Bonameser Volkslauf

Es kam so, wie es kommen mußte. Geplant war mal wieder ein gemeinsamer Start mit einigen Nordlichtern, aber es kam wieder einmal alles anders. Im Endeffekt war ich, Holger Wulff, das einzige Nordlicht, welches am Fronleichnam 2005 (26. Mai) in Bonames bei warmen Sommerwetter an den Start ging.

Doch ich habe es nicht bereut. Zwar war die Endzeit schlechter als vor einer Woche in Steinberg, aber das Wetter war auch ganz anders und die Strecke anspruchsvoller. Die Strecke ging durch Felder und entlang der Nidda, jedoch hatte es der Schlußanstieg durch Serpentinen in sich. Und auch die Temperatur war mit ca. 26-28 Grad schon zu heiß. Aber ich will nicht klagen. Mit meiner Zeit von 42:15 Minuten war ich einigemaßen zufrieden und sie reichte immerhin zu Platz 9 in der Altersklasse M35 (Gesamtplatz 35) von 292 erfolgreichen Läufern im Ziel.

Volkslauf in Hofgeismar

Christian Proföhr hat mal wieder an einem Lauf aus dem Nordhessen Cup teilgenommen. Am Sonntag, den 22.05.05, war es mal wieder soweit. Bei ca. 17 Grad und Sonnenschein lief ich die 9,8 KM von Hofgeismar. Auch ich konnte als "alter Hase" noch was dazu lernen. Man sollte sich vor einem Lauf immer das Streckenprofil anschauen! Der Lauf in Hofgeismar hat nämlich folgende Gegebenheit: Es sind ca. 132 Höhenmeter zu überwinden, was sich an zwei Steigungen von 1 Kilometer und 2 Kilometer Länge zum Ausdruck brachte. Speziell am zweiten Anstieg musste ich schon sehr kämpfen, aber irgendwie kam ich auch da noch "rauf". Danach ging es steil Berg ab! Am Ende sprang ein 18. Platz in der Gesamtwertung (111 Finisher) heraus. In der Altersklasse (M40/M45) wurde ich 6. von 35 Zieleinläufern! Ach ja, meine Zielzeit war 41,59 Minuten. Also, wer es etwas bergig liebt, sollte mal nach Nordhessen fahren!

30. Steinberger Volkslauf

Am Sonntag früh, 22. Mai 2005, um 9:00 Uhr startete ich, Holger Wulff, in Dietzenbach-Steinberg bei der 30. Ausgabe des dortigen Volkslaufes (weshalb es vom Veranstalter für besonders schnelle Voranmelder auch noch einen Kaffeebecher als Geschenk gab, der demnächst meinen Arbeitsplatz schmücken wird). Es war die erste Veranstaltung seit der Strapaze in Nieder-Erlenbach vor 3 Wochen. Mein Ziel war es, wieder an alte Zeiten anzuknüpfen. Dies ist mir auch ganz gut gelungen, wenn ich auch noch nicht ganz die Zeiten aus dem letzten Jahr erzielen konnte. Aber, wie es mein Superfan so schön formuliert hat, "man kann ja auch nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen".

Trotz der vielen "Hochzeiten" durchlief ich die 5-Kilometermarke bei 19:55 Minuten, konnte anschließend jedoch das gute Tempo nicht ganz halten und so kam es in Steinberg zu einer Endzeit von 41:10 Minuten. Das war letztendlich der 7. Platz in der Altersklasse M35 und der 41. Platz in der Gesamtwertung bei einer Rekordbeteiligung mit 290 Läufern im Ziel (360 Anmeldungen).

Kreisstadtlauf Hofheim-Höchst (10 Km)

Am Vaddertach, 5. Mai 2005, startete ich, Frank Kettler, als einziges Nordlicht in Hofheim beim Kreisstadtlauf. Bei angenehmen Temperaturen und trockener Witterung gingen um Punkt 10 Uhr über 1500 Läufer auf die Strecke. Die ersten 500m ging es durch die Fußgängerzone von Hofheim,was zur Folge hatte, dass man noch nicht richtig "durchstarten" konnte. Der 1.Kilometer war somit auch mein langsamster (4:38).Allerdings ließ ich dann aber auch gleich meinen schnellsten Tageskilometer (4:12) folgen, sodass das Rennen für mich vielversprechend anfing. Ich hatte mir eine Zeit um die 45 min. vorgenommen. Leider hatten wir auf den ersten Kilometern auf der Landstrasse Richtung Höchst relativ kräftigen Gegenwind, trotzdem habe ich die erste Hälfte in überraschend schnellen 21:51 Min. bewältigt. Ab Kilometer 6 hatte ich allerdins mit meiner alten (nun endgültig ausrangierten) Laufhose zu kämpfen,die mir immer wieder runterrutschte (hab ich etwa schon soviel abgenommen? Unglaublich...). Aber auch das hinderte mich nicht, meinen Rhythmus weiter durchzuhalten und als wir das Werksgelände der Farbwerke Höchst durchliefen und es noch etwa 1 Kilometer zu laufen war, habe ich noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert und konnte das Ziel im Schloßpark Höchst nach einem letzten kräftigen Anstieg von ca. 50m in guten 43:46 Min erreichen und wurde damit 188. von 1479 Läufern im Ziel. Da dies mein erster 10er seit über 18 Monaten war, war ich mit dem geleisteten sehr zufrieden und freue mich auf den 10er in Schwanheim, wo dann wieder die komplette Nordlichter-Truppe den Wald durchfegt.

Nieder-Erlenbacher-Volkslauf (10 Km)

Am 01. Mai 2005 stand als einziges Nordlicht Holger Wulff an der Startlinie in
Nieder-Erlenbach: Drei Wochen nach meinem Marathon in Freiburg begann für mich also der MLC 2005. Drei Wochen, in denen mehr oder weniger nicht trainiert wurde, was dem Körper sehr gut tat. Allerdings tat diese dreiwöchige Zeit der Leistung nicht ganz so gut. Am Ende führten ein Mix aus sehr sonnigem Wetter (so um die 25 Grad), einer bekanntlich sehr anspruchsvollen Strecke, eine noch nicht wieder ausreichende 10-Km Grund-geschwindigkeit und, um ehrlich zu sein, auch die Motivation zu einer für mich doch relativ ernüchternden, aber doch nicht enttäuschenden Zeit von 43:32 Minuten. Das bedeutete in der Altersklasse M35 ein 13. Platz. Bei den kommenden Trainingsläufen heißt es jetzt, die Form des vergangenen Jahres zu erreichen. Mal abwarten...

Olympus Marathon Hamburg

Am Sonntag, 24. April 2005, fand unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürger-meisters Ole von Beust der diesjährige Olympus Marathon statt. Hier der Bericht von Christian Proföhr:

Nun war es wieder soweit, ein zweites Mal in meiner Heimatstadt einen Marathon zu laufen. Seit Januar des Jahres hatte ich mich auf den 20. Olympus Marathon in Hamburg vorbereitet.

Die letzten Nächte vor dem Marathon waren durch wenig Schlaf geprägt. So beschlich mich das Gefühl, dass diesmal alles anders sein sollte als zuvor bei meinen recht erfolgreichen Marathonteilnahmen. Am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr stand ich auf und meine Gefühlswelt war ein wenig durcheinander. Was würde letztlich auf mich zukommen und welche Leistung war ich im Stande zu erbringen? Der Morgen selber versprach ideale äußere Bedingungen. Strahlend blauer Himmel bei ca. 6 Grad. Nach dem Frühstück machte ich mich gegen 7.30 Uhr auf um in Richtung Messehallen (Start/Zielbereich des Marathons) zu fahren, die ich gegen 8.00 Uhr auch erreichte. Die Stimmung war bereits zu diesem Zeitpunkt hervorragend. Zig Tausend Läufer, Skater und Rollis waren bereits im Start/Zielbereich. In den Messehallen selbst war große Unruhe, weil sich jeder für seinen Lauf vorbereitete. Ich hatte selbstverständlich das neue Nordlichter-Outfit (rotes Laufshirt u. schwarze Hose) angezogen.

Nach einer kleinen Warm-up Session machte ich mich auf in meinen Startblock zu kommen, der in diesem Jahr in der Karolinenstr, Block A schwarz, war. 10 Min. vor dem Startschuß herrschte hier die bekannte Nervosität. Um 9:01 Uhr fiel der Startschuß und die 18.167 Starter machten sich daran die 42,195 KM zu absolvieren. Als ich über die Startlinie ging war es bereits 9.04 Uhr. Die Nervosität legt sich nun endlich und man konnte sich auf das wesentliche konzentrieren. Ich hatte mir vorgenommen bis zum Halbmarathon unter 1.40,00 Std. zu bleiben. Das war mir auch gelungen ( 1.38,40 Std.). Bis zur Messung der HM-Zeit vergingen allerdings einige herrliche Kilometer mit toller Unterstützung des zahlreich erschienenden Publikums (rund 700.000 Besucher). Die Höhepunkte waren eindeutig entlang der Landungsbrücken und im Bereich des Jungfernstiegs. Hier standen die Menschenmassen dicht an der Strecke und unterstützten uns Läufer permanent.

Die zweite Teilstrecke ging durch den Hamburger Stadtpark und durch die City Nord. Und hier war mein größter Fan (ca. KM 27), der auch für die schönen Bilder verantwortlich ist. Durch den Applaus von Anke und meinem Vater wurde die weitere Motivation für die restlichen 15 Kilometer getankt. Entlang der Alsterkrugchaussee und dem Maienweg kam ich nun in die Region, wo man schon deutlich übe 30 KM gelaufen ist. Das man nicht ganz unbekannt in Hamburg ist merkte ich bei KM 34, als mir ein alter Bekannter aus Hamburger Fussballtagen ein freundliches "hallo Christian" zurief.

Durch Eppendorf in Richtung Klosterstern wurde die Massen an Zuschauern immer mehr und man wurde praktisch durch die Strassen getragen. Bei KM 37 stand auch wieder Anke, die mir noch mal einen letzten Ansporn gab. Keine 500 Meter weiter stand auch noch mein Bruder (erfolgreicher Hamburg Marathonläufer der letzten Jahre) der mich "abklatschte" und mir für die restlichen Kilometer das nötige Glück wünschte. Das konnte man auch gut gebrauchen, denn dem Eppendorfer Baum entlang ging es sanft aber leicht bergauf. Hier fing nun das große "Sterben" an. Viele Läufer wurden immer langsamer oder gingen nur noch. Mir taten die Füße weh, sodass ich auch kurz überlegte nur noch weiter zu gehen. Aber nach 40 Kilometer gibt es keinen Stopp mehr und so zog ich die letzten Kilometer auch noch durch.

Das Durchhalten hatte sich gelohnt. Im Ziel war ich nach 3.22,51 Stunden. Es gelang mir wieder einmal meine persönliche Bestzeit zu toppen.

Im Gesamtklassement wurde ich 2.072 von 17.501 Finishern!

Oberurseler Feldberglauf 2005

Am 17. April startete unser einziges Nordlicht Frank Kettler beim diesjährigen Feldberglauf . Bei guten äusseren Bedingungen (ca. 14 Grad und trocken) ging es mit 15 Minuten Verspätung (warum weiß keiner) auf die Strecke, die hauptsächlich aus befestigten Waldwegen bestand. Ab und zu störte eine kleine Windböe, aber ansonsten herrschten fast ideale Vorraussetzungen. Das Profil der Stecke ließ trotzdem böses erahnen, denn es ging über 10,18 km insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts, was für uns Flachlandtiroler ja eher ungewöhnlich ist.

Vom Start weg ging es sofort in die Steigungen, wobei die ersten 2 Kilometer noch recht "harmlos" waren. Diese lief er dann auch in 11:30 Min. Die folgenden 4 Kilometer lief Frank dann wie ein Uhrwerk in jeweils 6:06 Min. pro km, sodass er bei "Halbzeit" eine Zeit von 30:30 Min. auf der Uhr hatte. Ab Kilometer 6,5 wurde es für ca. 1,5 km etwas leichter, da diese sogar insgesamt bergab gingen. Die Freude währte allerdings nur bis km 8, ab da ging es dann in den Schlussanstieg, der es in sich hatte. Nur dank eiserner Willenskraft schaffte er es auch, diese beiden Kilometer hinter sich zu lassen, um am Ende in einer für ihn recht passablen Zeit von (netto) 1:02:28 Std. (als 190. von 386) ins Ziel zu fallen, wobei er alleine für die letzten beiden Kilometer ca. 14 Minuten brauchte, was die Schwere des Anstiegs wiederspiegelte.Dort oben war es auch geschätzte 8 Grad kühler als am Start und neblig-feucht, aber dank der guten Organisation, saß er schon wenige Minuten nach Zieleinlauf in einem der wartenden Busse,die ihn dann zum Start zurück brachten. Da Frank vor 7 Jahren schon einmal dort lief und da insgesamt 2 Minuten länger brauchte und auch die letzten Meter nur gehen konnte, war er mit dem geleisteten sehr zufrieden und freut sich auf die nächsten Aufgaben mit den Nordlichtern. Weitere Infos zum Lauf incl. Profil und interessantem Bericht mit Fotos eines Privatläufers findet ihr unter www.feldberglauf.de.

2. Freiburger Stadtmarathon

ES IST VOLLBRACHT!!!

Holger Wulff hat in Freiburg seinen ersten Marathon laufend vollendet. Zwar ist er in den 90ern bereits in Hamburg erfolgreich ins Ziel "gekrochen", jetzt wollte er aber in Freiburg am 10. April beweisen, dass er dies auch "aufrecht" schafft.

Und das ist Holger, nach persönlicher Einschätzung, hervorragend gelungen. In einer Netto-Zeit von 3:37,16 Stunden kam Holger nach 42,195 Km als 901. Läufer ins Ziel (von insgesamt 3.749 Teilnehmer am Marathon und über 10.000 Teilnehmern beim Halbmarathon).

Holger ging mit ziemlich gemischten Gefühlen an den Start vor der Messe Freiburg. Zwar hatte er ein wirklich solides Trainingsprogramm absolviert (insgesamt ging es im Training 10 mal über die 2 1/2 Stunden), allerdings ist es ein Unterschied, ob man zwischen 25-30 Km absolviert oder noch einmal an die Reserven gehen muß. Außerdem war Holger noch durch eine Erkältung geschwächt, die er sich 2 Wochen vor dem Start eingefangen hatte. Und last but not least spukte im Kopf im noch die Quälerei aus Hamburg herum.

Aber was solls: Das Wetter war passable (ca. 12-15 Grad, leichte Bewölkung, zeitweilig Sonne und zum Glück keinen Regen), die Stimmung war erstklassig (14.000 Läufer am Start sorgten für ein einmaliges Kribbeln) und die Vorfreude auf den Lauf tat ihr Übriges.

Es konnte also losgehen. Die Menge schob sich durch den relativ engen Startkanal auf die Strecke und weiter in Richtung Stadt. Holger lief im Soll, der vorgenommene Schnitt von 5 Min pro Kilometer ging voll auf, nach 49:13 Minuten erreichte Holger den 10 Km Stein, nach 1:43,38 Stunden beendete Holger den Halbmarathon vor der Messe.

Alles halb so wild, doch nun hieß es, dieselbe Strecke noch einmal zu bewältigen. Viele Läuferkollegen rieten im Vorfeld von einem Rundkurs ab, aber es war eigentlich gar nicht so schlimm. Man wußte, was auf einen zukommt, denn man kannte ja schon die tollen und die langweiligen Streckenpunkte. Und endlich hatte man auch viel mehr Platz, denn jetzt waren die Marathonis unter sich. Die Stimmung in der Stadt und an den anderen Punkten war immer noch einmalig und half, Kilometer um Kilometer abzuarbeiten. Außerdem war Holgers größter Fan an einigen Stellen anzutreffen. Eigentlich konnte gar nichts mehr schief gehen.

Doch die Kilometerzeiten verschlechterten sich. So erreichte Holger den 30er nach 2:29,32 Stunden und das Polster war fast aufgebraucht, aber erst jetzt begann die wirklich harte Zeit. Aber dank des einzigen wirklichen Fans, dank des herrlichen Publikum, dank der herrlichen Strecke und der guten Verpflegung kämpfte sich Holger Kilometer um Kilometer in Richtung Ziel und erreichte endlich nach 3:37,16 Stunden zum 3. mal den Messebereich und damit die Ziellinie. Ein geiles Gefühl.

Leider ließ dieses Gefühl im Anschluß ein wenig nach, denn die Erschöpfung machte sich breit, aber nach etwa einer Stunde, einer heißen Dusche und einigen weiteren Getränken ging es dann wieder bergauf , die Strapazen waren vergessen und nur der Stolz über das Erreichte blieb übrig. Bis zum nächsten "Kampf" im Herbst 2005. (einen weiteren Bericht findet ihr bei Laufreport)

12. "Schneller Zehner" in Niederrodenbach

Am 10. April startete Christian Proföhr noch einmal auf einer "Kurzstrecke" in Niederrodenbach. Christian wollte 14 Tage vorm Hamburg Marathon noch einen letzten Härtetest über 10 KM absolvieren. Es herrschten fast ideale Bedingungen. Es war ca. 8 Grad kalt und trocken. Der "Schnelle 10er" hat seinen Namen wirklich verdient. Die Strecke führte durch den Wald auf einer fast durchgehend asphaltierten Strecke. Christian Motivation war recht groß noch mal alles zu geben, um sein aktuelles Leistungsvermögen zu überprüfen. Christian gab vom Ende bis zum Schluss Gas, sodass mit einer Zielzeit von 39,21 Min. eine neue persönliche Bestzeit übe 10 KM heraussprang. Christian belegte den 52. Platz von 314 Startern (AK M40: Platz 11 von 52). Für Christian kann der Hamburg Marathon kommen- die Form sollte stimmen!

28. Rodgauer Osterlauf in Jügesheim (28-März-2005)

Am Ostermontag, 28. März 2005, schafften es immerhin zwei Nordlichter, am Osterlauf in Jügesheim teilzunehmen. Neben Frank Kettler war auch wieder Christian Proföhr am Start. Beide hatten sich vorgenommen, die Strecke von 25 Km in 5 Min./Km zu laufen. Mit den Start-Nr. 311 und 312 gingen sie pünktlich um 9:30 Uhr an den Start. Die ersten Kilometer ging es durch Jügesheim, bis nach ca. 3 Km (bei einer Durchgangszeit von ca. 14:30 Minuten) in den Wald eingebogen wurde. Es war ein gutes Tempo, um sich zu unterhalten und ein wenig mehr voneinander zu erfahren. Frank war ja erst vor einer Woche erstmalig mit den Nordlichtern in Friedberg gelaufen.

Die Strecke war eine Wendepunktstrecke, die auf der ersten Hälfte einige kleine Gefälle aufzuweisen hatte. Es war also durchaus angenehm zu laufen. Was Frank und Christian nicht verstanden, war folgende Begebenheit: An den Getränkesständen wurde warmes Wasser gereicht ! Was sich der Veranstalter dabei dachte, weiss wohl nur der liebe Gott! Wie auch immer, Frank und Christian ließen sich hiervon nicht wirklich lange beeindrucken.

Bei Kilometer 8 hatte es sich ausgezahlt, die neuen LT Nordlichter 03 Lauftrikots zu tragen. Christian wurde von einem Läufer angesprochen, der aus der Nähe von Oldenburg kam. Christian erklärte dem "Interessenten" kurzerhand, welches Ziel die Nordlichter verfolgen würden. Vielleicht hat die Kaltakquise etwas genützt und es gibt bald wieder Zuwachs bei den Nordlichtern. Wir liefen bis zur Wendemarke unser Tempo runter und hatten eine Durchgangszeit von 1:00,30 Stunden. Hiermit lagen wir deutlich unter der angestrebten Zielzeit. Wir hatten uns sogar einen Puffer von rund 2 Minuten erlaufen.

Nun sagte Frank zu Christian, dass er es etwas gemütlicher angehen würde und dass Christian ruhig ein wenig "Gas" geben sollte. Frank ermutigte Christian die 2 Stunden Grenze noch zu durchbrechen. Also trennten sich die Wege von Christian und Frank und jeder lief sein eigenes Rennen. Christian konnte das Tempo auf dem zweiten Teilstück noch mal erhöhen, trotz diverser Steigungen, so dass er am Ende sogar die magische 2 Stunden-Marke noch knacken konnte. Es kam ins Ziel in 1:57,38 Std. Er wurde damit 158. im Gesamtklassement.

Auch Frank konnte am Ende jubeln. Sein Ziel, die 25 Km unter 2:05 Stunden zu laufen, ist ihm gelungen. Er kam ins Ziel in 2.03,42 und wurde damit 275er. Insgesamt waren 549 Teilnehmer im Ziel. Damit ist die harte Vorbreitungszeit für den Hamburg Marathon für Christian abgeschlossen. Er wird noch einen "long jog" im gemütlichen Tempo machen und dann schauen, was in seiner Heimat geht.

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Volkslauf "Rund um den Winterstein" in Friedberg (20. März 2005)

Am Sonntag, den 20.3.2005, wurde zum 29. Mal der Volkslauf in Friedberg ausgetragen. Neben Christian und Holger hat diesmal ein weiteres, neues Nordlicht an der Veranstaltung teilgenommen: Frank Kettler. Frank ist kein unbeschriebenes Blatt in der hessischen Laufszene und so war es umso schwerer für uns, ihn als Läufer für unsere Truppe zu erwerben. Aber nach zähen Verhandlungen sind wir uns dann doch einig geworden (man sieht, dazu waren einige Bierchen notwendig). Mehr über Frank erfahrt ihr unter Mitglieder. 

Aber jetzt zum Sportlichen: Im letzten Jahr kamen in Friedberg ca. 650 Läuferinnen und Läufer ins Ziel, diesmal waren es sogar 787. Der Laufsport boomt.  
Die Veranstaltung ist wirklich ideal zur Vorbereitung auf einen Frühjahrs-marathon. Die Strecke ist anspruchsvoll und sehr schön, denn es geht meistens abseits der Straßen durch die schönen Wälder Hessens. Die ersten 10 Km geht es noch im leichten Anstieg durch Friedbergs Vororte und den Wald, danach aber wie im Mittelgebirge fast 5 Km relativ steil bergan. Nach ca. 21-22 Km hat man dann endlich den höchsten Punkt erreicht und kann dann locker "austrudeln".

Christian kam in dem wieder einmal sehr gut besetztem Feld als 236. ins Ziel (in einer Zeit von 2:25,38 Stunden), Holger war hauchdünn dahinter als 237. (in einer Zeit von 2:25,40 Stunden) und Frank komplettierte das gute Mannschaftsergebnis als 322. (in einer Zeit von 2:32,35 Stunden.

Und last but not least kam das Team zum ersten mal in seiner Geschichte bei einem Einzelwettkampf auch als Mannschaft in die Wertung. Sie belegte einen ausgezeichneten 46. Platz. (Mehr zum Lauf wie immer bei Laufreport.de)

18. Hochbrückenlauf in Kiel (13. März 2005)

Am 13. März war es endlich soweit! Das erste mal, dass ein Nordlicht am traditionellen Kieler Hochbrückenlauf (bereits die 18. Auflage) teilnahm. Christian nutzte die Gelegenheit, zwischen seinen CeBIT-Terminen in Hannover am Wochenende in seine Heimat nach Hamburg zu fahren und am Sonntag in Kiel 29,1 KM rund um Kiel und über die Brücken von Kiel zu laufen. Begleitet wurde er bei diesem Lauf von seinem Bruder Ha-Jo (bereits Teilnehmer der erfogreichen LT Nordlichter 03 Marathon-Staffel in Frankfurt 2004). Ha-Jo hat diesen Lauf bereits zum 4.ten mal absolviert und kannte sich mit den Gegebenheiten aus.

Pünktlich um 10.00 Uhr wurde die Veranstaltung bei frostigen minus 1 Grad in Kiel in einem kleinen Stadion gestartet, welches völlig vereist war. 744 Starterin und Starter machte sich auf die 29,1 Km. Die ersten 2 Kilometer führten durch einen Wald, der immer noch tiefste Spuren aus den letzten Winterwochen vorzeigte (Schnee, Eisflächen und eigentlich "unlaufbares" Gelände). Um die Gesundheit nicht zu gefährden, wurden die ersten Kilometer auch sehr vorsichtig angegangen (ca. 11 Min.). Danach entwickelte sich die Strecke so, wie man sie allgemein auf Volksläufen antrifft. Mal ging es an Straßen entlang, dann durch kleine Dörfer und manchmal auch an kleinen Feldwegen vorbei.

Aber was machte den eigentlichen Unterschied zu Volksläufen in Hessen aus? Das war zum einem das Überqueren der beiden Hochbrücken in Kiel und die ca. 5 Kilometer (Kilometer 17-22) am Nord/Ostseekanal entlang. Ab Km 22 war das Niveau des Laufes noch ein wenig höher einzuschätzen, als die ersten 21 Kilometer. Von nun an ging es auf und ab und teilweise auch durch sehr schwieriges Gelände zu laufen. Das Wetter zeigte sich an diesem Tage von allen Seiten. Zeitweise schien die Sonne, dann fing es an zu schneien und das ganze wurde auch teilweise mit schönen Wind vor vorne untermalt. Man kann sagen, dass man einen guten Test für die bevorstehende Marathonsaison absolviert hatte. Die Zeit spielte nicht die vordergründigste Rolle, trotzdem war Christian in punkto Vorbereitung des Hamburg Marathons mit seiner Zielzeit von 2:20,30 Stunden sehr zufrieden. Christian hofft, das er im nächsten Jahr nicht das einzige Nordlicht auf den Kieler Brücken ist!

Frankfurter Halbmarathon (6. März 2005)

Am 6. März 2005 fand zum dritten Mal der Frankfurter City-Halbmarathon statt. Es war bitterkalt beim Start des Frankfurter City-Halbmarathons vor dem Nordwestzentrum, als Bürgermeister Achim Vandreike die 2416 Teilnehmer auf die 21,1 Kilometer lange Strecke schickte. Diesmal gab es eine neue und schnellere Laufstrecke: Start war wie immer am Nordwest-Zentrum. Danach ging es in einer Wendeschleife mit Wendepunkt entlang des Nordwest-Zentrums in Richtung Rosa-Luxemburg Strasse, Miquel-, Hansaallee, Eschersheimer Landstraße in die Innenstadt. In einer Schleife über die Friedensstrasse gelangten die Läufer wieder zurück auf die Rosa Luxemburg Strasse in Richtung Ziel.

Zum dritten mal nahmen auch "Nordlichter" daran teil. Allerdings mit unterschiedlichen Zielen. Christian Proföhr nutzte den Lauf bei Minus-Graden zur Vorbereitung auf seinen Marathon und lies es deshalb ein wenig gemütlicher angehen. Im Ziel war Christian mit seiner Zeit von 1:36,56 Stunden sehr zufrieden (Platz 460 in der Gesamtwertung, Platz 119 in seiner Altersklasse M40), war er doch recht locker gelaufen und hatte nicht alles gegeben.

Holger Wulff wollte bei seinem 3. Halbmarathon überhaupt seine Bestzeit aus dem letzten Jahr knacken. Das ist ihm auch hervorragend gelungen. Überaus glücklich über seine Zeit von 1:32,15 Stunden kam er als 291. in der Gesamtwertung ins Ziel (dies war der 73. Platz in der Altersklase M35).

Ein sehr guter Start für beide Läufer in das Sportjahr 2005.

 

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